Viber bekommt Sicherheitsupdate, mehr oder weniger

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Viber

Sicherheitslücken gehören heutzutage eigentlich schon zum Alltag von Nutzern aller Arten von Betriebssystemen. Manche sind witzig, manche nervig und andere wiederum können richtig gefährlich für die Systemsicherheit sein. Besonders die stark verbreiteten und beliebtesten Plattformen werden von Malware-Programmierern heimgesucht, weswegen auch Android-Apps nicht vor Angriffen gefeit sind.

Insbesondere im Bereich der Messenger scheinen sich Hacker und Konsorten herum zutreiben, wenn man sich so diverse Meldungen über Sicherheitslücken betrachtet. Vor allem WhatsApp ist in der Vergangenheit öfters mal bei uns in diesem Zusammenhang Thema gewesen. Allerdings haben die Entwickler von WhatsApp extrem langsam reagiert auf die Beschwerden, selbst angebotene Hilfe von Experten namen die Entwickler nicht an oder ignorierten Angebote über gewonnene Informationen über die Lücken. Da gehen die Entwickler von Viber die Sache schon weitaus professioneller an, wie das neuste Update der App beweist.

Naja, zumindest fast. Denn das besagte Update, welches die Sicherheitslücke behebt, wird derzeit ausschließlich über das Support-Forum des Herstellers angeboten und trägt die Versionsnummer 2.3.7, während im Play Store von Google nach wie vor die Version 2.3.6.338 zu haben ist. Warum die neue Version noch nicht im Play Store eingestellt wurde, lässt sich nur mutmaßen. Auch wenn die Lücke selbst schon seit letztem Jahr zu bestehen scheint. haben die Entwickler auf die öffentliche Kritik recht schnell reagiert und entschuldigen sich bei den Nutzern gleich noch mit im offiziellen Support-Forum für die Unannehmlichkeiten.

Das Fatale an der Sicherheitslücke ist eigentlich ein gern genutztes Feature des All-in-One Messengers. Beim Eintreffen einer neuen Nachricht kann diese wie bei WhatsApp in einem Popup angezeigt werden, um in diesem Popup direkt antworten zu können. Jedoch hebelt genau diese Funktion die PIN-gestützte Displaysperre aus, womit potentielle Angreifer, physischen Zugriff auf das Smartphone vorausgesetzt, ohne weitere Umwege die Kontrolle über das Gerät erlangen können. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, der wird die entsprechende APK aus dem Support-Forum von Viber herunterladen und manuell installieren müssen.

Viber
Preis: Kostenlos+
[Quelle: Viber | via Heise Online]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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