Wegen Hurricane Sandy: Google sagt Android-Event für Montag ab

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Montag hätte der Tag für Google werden sollen, wo der Konzern aus dem sonnigen Mountain View in Kalifornien das Neuste aus der Welt von Android vorstellen wollte. Daraus wird aber leider nichts, wie Google uns bereits in aufgeregter Vorfreude befindlichen Android-Fans sagen musste. Grund dafür ist weder Apple, die mit einer neuen Klage um sich schmeißen noch Microsoft, die am selben Tag was mit Windows Phone 8 geplant haben.

Schuld ist vielmehr das Wetter oder genauer gesagt: Hurrikan Sandy, welcher direkt auf den Big Apple zusteuert. Nachdem letztes Jahr bereits die Vorstellung des Galaxy Nexus von Samsung zusammen mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich verschoben werden musste (wir erinnern uns: Kurz zuvor war Steve Jobs verstorben), trifft es Google dieses Jahr wieder. Zum Glück ist dieses Mal niemand gestorben, was aber ähnliche Auswirkungen hätte haben können. Vielmehr liegt es am Wetter bzw. dem Wetter, dass da auf New York zurast mit gut 200 Kilometer pro Stunde an mittleren Windgeschwindigkeiten.

Eigentlich sollte das Android-Event gegen 10 Uhr Ortszeit beginnen, was 15 Uhr deutscher Zeit entsprechen müsste. Da der Halloween-Hurrikan Sandy Sonntag Abend oder Montag früh die Ostküste der USA erreichen könnte und mehrere Meteorologen ihn als möglichen “Perfect Storm” einschätzen, hat Google aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung bis auf Weiteres abgesagt und auf ein noch unbekanntes Datum verschoben. Ein “Perfect Storm” ist ein durch die Kombination bestimmter Wetterumstände besonders verheerender Wirbelsturm der Hurrikan-Klasse. Sehr anschaulich erklärt dies die US-amerikanische News-Sendung ABC News in einem Beitrag:

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Deutsche Übersetzung:

Wir sagen unser für den Montagmorgen geplantes Event in New York aufgrund von Hurrikan Sandy ab. Wir werden Sie über unsere Pläne benachrichtigen, sobald wir mehr wissen.

Bleiben Sie sicher und trocken.
Das Android-Team

Angesichts dessen was da auf New York und die US-Ostküste zukommt, dürften nur sehr wenige Flughäfen ihren Betrieb fortsetzen, wenn überhaupt. Von daher ist an eine internationale Veranstaltung mit Hunderten von Journalisten nicht zu denken, da auch diese Menschen sicher Besseres zu tun haben als Tagelang auf Flughäfen fest zu sitzen. Außerdem werden bei Sandy Erinnerungen wach an den Hurrikan Katrina, welcher 2005 eine Schneise der Verwüstung durch den Südosten der USA schlug. Am stärksten war damals die traditionsreiche Stadt New Orleans betroffen, Katrina selber ging als die bis dato größte Naturkatastrophe in die Geschichte der USA ein.

[Quellen: The Verge, AndroidPolice & MobileGeeks]
[Bildquellen: AndroidPolice & MobileGeeks]

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Stefan

Stellvertretender Chef-Redakteur
Student mit Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Schade, aber die Sicherheit der läute geht vor :)

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