Welches ist aktuell das beste Akku-Pack?

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Akku-Pack

Wenn dem Smartphone unterwegs mal der Saft ausgeht, greifen immer mehr Nutzer auf ein externes Akku-Pack zurück. Obwohl je nach Größe der Geräte bereits Kapazitäten von 3.000 mAh und mehr erreicht werden, sind diese schneller als gedacht leer. Daher haben wir uns für euch mal ein paar externe Akkus angeschaut, die eventuell eure künftigen Begleiter sein könnten.

Wer hin und wieder auf Festivals ist, der wird die Situation vielleicht kennen: Man ist mit seinen Freunden am Feiern und plötzlich verabschiedet sich das Smartphone. Keine Party-Fotos mehr, kein Wecker für den nächsten Morgen und schon gar kein Telefon zu den Geschwistern um zu erzählen, was sie denn Tolles verpassen würden. Nur selten ist eine Steckdose irgendwo aufzutreiben, an welcher der Akku des Smartphones mal für ein paar Stunden aufgeladen werden kann. Wer in solchen Situationen ein Akku-Pack sein Eigen nennt, der hat schon halb ausgesorgt. Zumal sich die Gerätschaften nicht nur auf das Aufladen leerer Smartphones beschränken. Allerdings ist nicht nur die Kapazität ein wichtiges Entscheidungskriterium.

 

Mehr Saft mit Akku-Pack

#1: EasyAcc PowerBank (10.000 mAh)

Fast schon eine klassische Größe für ein Akku-Pack sind 10.000 mAh und mehr, schließlich kommt man mit solchen Packs erst so richtig lange um die Runden. Neben Anker ist EasyAcc einer der bekannteren Hersteller solcher Packs. Für 29,99 Euro gibt es die PowerBank mit satten 10.000 mAh Fassungsvermögen, die über zwei USB-Buchsen mit 1 oder 2 Ampere bei 5 Volt zum Aufladen genutzt werden können. Je nach Größe des Akkus sind bis zu 5 volle Ladezyklen drin. Aufgeladen wird die EasyAcc PowerBank selbst über MicroUSB, was schon einige Stunden benötigt. Über den Ladezustand des Akku-Pack selbst geben 4 LED-Leuchten Auskunft. Mit 244 x 116 x 42 mm und 281 Gramm Gewicht ist die EasyAcc PowerBank recht kompakt. In etwa vergleichbar mit der Größe eines Galaxy S4, wobei das Akku-Pack knapp zwei bis dreimal so dick ist. Während ein USB-Kabel beliegt fehlt dafür ein Netzteil, dürfte aber in heutigen Haushalten kein Thema sein.

 

#2: Just Mobile Gum Max Duo (11.600 mAh)

Ein regelrechter Rolls Royce unter den Akku-Packs ist der Gum Max Duo von Just Mobile. Mit knapp 100 Euro ist er zwar alles andere als ein Schnäppchen, insbesondere im Vergleich mit Anker oder EasyAcc, dafür kann er mit einer besonders hohen Energiedichte punkten und einem gummierten Gehäuse im Bauhaus-Stil. Auch hier fehlen sowohl USB-Kabel als auch Netzteil, was angesichts des Preises schon verwundert. Wieder sind zwei USB-Ausgänge vorhanden zu je 1 bzw. 2,4 Ampere bei 5 Volt. Anders als üblich zeigen ganze 8 LEDs die Restkapazität an. 272 Gramm bringt das Gehäuse auf die Waage, bei vergleichsweise richtig kompakten Ausmaßen von 109 x 81 x 28 mm. Man kann zwei Smartphones gleichzeitig oder ein Tablet aufladen.

 

#3: Anker Astro Slim3 (6.000 mAh)

Der Anker Astro Slim3 stellt eine kleine Besonderheit dar, denn das Akku-Pack besitzt im Gegensatz zum Rest des Feldes ein integriertes MicroUSB-Kabel, woran sich Smartphones und Co. direkt anschließen lassen. Das spart heutzutage ein zusätzliches USB-Kabel, was trotz allem dem Akku-Pack beiliegt. Auch hier lassen sich wieder zwei Smartphones gleichzeitig aufladen oder ein Tablet, wofür eine zusätzliche USB-Buchse mit 2 Ampere bereitsteht. Hier muss ebenfalls auf ein Netzteil verzichtet werden, dass den Akku über die MicroUSB-Schnittstelle auflädt. Wie bei den meisten Vertretern wird die Restkapazität des 6.000 mAh fassenden Akkus über vier LEDs angezeigt. Was den Anker Astro Slim3 ausmacht ist sein schlankes Gehäuse, dass in etwa die Größe und Dicke eines Google Nexus 5 hat. Geradezu ideal für die Innentasche einer Jacke und das wird MaTT für euch auf dem MWC 2014 in Barcelona ausprobieren, ob die 25,99 Euro gut angelegtes Geld sind.

 

#4: TeckNet PowerBank iEP1500 (15.000 mAh)

Klein aber oho, so könnte man die TeckNet Power-Bank iEP1500 bezeichnen. Mit 126 x 78 x 25 mm recht kompakt aber mit 318 Gramm kein Leichtgewicht, bietet das Akku-Pack satte 15.000 mAh. Damit lassen sich Smartphones bis zu 8-mal wieder aufladen oder ein iPad 4 einmal. Die Besonderheit bei TeckNet ist eine intelligente Lade-Elektronik namens Smart USB, welche über die PIN-Belegung des USB-Kabels automatisch die Stromstärke zum Aufladen anpassen kann. Wer sich keine Gedanken über die richtige Buchse machen will, sollte sich dieses Akku-Pack für 27,97 Euro wirklich näher anschauen. Über die Restkapazität informieren wie üblich vier LEDs.

 

#5: EasyAcc U-Bright (3.000 mAh)

Klein und für die Hosentasche ist der EasyAcc U-Bright, der mit 3.000 mAh zwar ziemlich mickrig ausfällt, dafür allerdings mit seiner Größe (107,2 x 24,2 x 22 mm bei 68,6 Gramm) und einer LED als Taschenlampe mit immerhin 50 Lumen aufwarten kann. Für den kleinen Energieschub zwischendurch ziemlich praktisch aber das war es auch fast. Im Vergleich zu anderen Akku-Packs fällt der Lieferumfang regelrecht üppig aus: Zwei USB-Kabel, ein Lanyard und ein Schlüsselband, damit der U-Bright nicht zu schnell verloren geht. Die Ausgangsleistung beträgt 2,1 Ampere, womit auch Energie-hungrige Geräte wie aktuelle Top-Smartphones mühelos aufgeladen werden. 15,67 Euro ist allerdings vergleichsweise teuer.

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Frank B. schreibt:

    vielen dank für den vergleich.
    hat mir bei meiner entscheidung sehr geholfen.
    meine wahl ist gefallen, danke und weiter so.

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