Wer braucht eine Handyversicherung und wer nicht?

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friendsurance-handyversicherungVor nicht allzu langer Zeit machte ein neuer Smartphone Hersteller von sich Reden, indem er seinen Kunden anbot all seinen Smartphones ein Jahr lang das Display kostenfrei zu reparieren, komme was da wolle. Ein nicht ganz unkluger Schachzug, ist doch ein herunter gefallenes Smartphone mit Displayschaden der häufigste Grund für ein defektes Smartphone. Doch für wen macht eine kostenpflichtige Handyversicherung wirklich Sinn?

Auch Hersteller bieten Schutz

Hat man den Service wie seinerzeit bei den KAZAM oder aktuell ASUS mit seinem ZenProtect einfach beim Kauf des Android Smartphones mit an Bord, stellt sich die Frage im Grunde erst gar nicht. Doch für KAZAM scheint diese Rechnung nicht aufgegangen zu sein, denn man hört und sieht rein gar nichts mehr von dem Unternehmen.
Der chinesische Hersteller OnePlus ist mit seinem kostenpflichtigen „On-Guard“ Service dem Risiko generell aus dem Weg gegangen und kooperiert mit einem Versicherungsunternehmen für den Schutz bei Wasser- oder Displayschaden seiner Smartphones (zum Beitrag).

Ein Rechenexempel

Spätestens jetzt stellt sich die Frage ab wann sich eine Handyversicherung wirklich lohnt. Jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann sagt sich nun, dass dies im Prinzip eine simple Rechenaufgabe ist. Sprich was hat mein Smartphone in der Anschaffung gekostet, wie häufig geht es mir innerhalb eines Jahres kaputt und zuletzt was kostet mich die Versicherung sowie in welcher Höhe deckt sie den Schaden ab (siehe Selbstbeteiligung).

Geld zurück

An diesem Rechenbeispiel ist im Grunde auch nichts verkehrt, nur kann man schlecht vorhersagen dass einem in diesem Jahr das neue Smartphone auch wirklich runter fällt und so ein Versicherungsschaden zustande kommt. Wenn nämlich nicht, wären die Versicherungsbeträge am Ende umsonst gezahlt.
Nicht so bei dem Versicherungsanbieter Friendsurance, der ungewöhnlicher Weise seinen Kunden in dem Fall das kein Schaden eintrifft, bis zu 40 Prozent des Jahresbeitrages zurück zahlt.

In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen auch ein paar nicht minder interessante Statistiken veröffentlicht, welche unter anderem einmal aufzeigen welches denn beispielsweise die häufigsten Schäden bei einem Smartphone sind.

Zahlen und Fakten

Ganz oben steht wie eingangs schon erwähnt der Displayschaden mit 46,21 Prozent, dicht gefolgt von dem typischen Wasserschaden und leider auch dem Diebstahl. Raub und ein Schaden durch Dritte Personen sind da Gott sein Dank weit hinten angesiedelt. Dabei hatte im Übrigen das Apple iPhone nicht nur die häufigsten Schadensmeldungen, sondern im Durchschnitt die teuersten Schäden und somit auch die höchsten Reparaturkosten.

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Wer also nun zu der Zielgruppe gehört bei der sich erfahrungsgemäß eine Handyversicherung im eigenen Interesse lohnen würde, kann bei Friendsurance zwischen 3 Tarifen wählen, welcher jederzeit ohne Frist gekündigt werden kann und sich aus dem Anschaffungspreis des Smartphone (nicht älter als 3 Monate) errechnet. Gehen wir von einem Kaufpreis eines Premium Smartphones bis 750 Euro aus, so ergibt sich ein Jahresbeitrag zwischen knapp 60 und 84 Euro. Das wären dann für das Premium-Paket 6,99 Euro im Monat.

Fazit Handyversicherung

Unter dem Strich bleibt einem nichts Anderes übrig als sich den Bedarf einer Handyversicherung auf die Laufzeit von 2 Jahren durchzurechnen. Ein wichtiger Punkt ist dabei natürlich die Berücksichtigung der eigenen Erfahrungen in Sachen Tendenz zum Schadensfall. Hier gibt es immer wieder Menschen die das Glück alles andere als gepachtet haben und ein gewisses Geschick dafür beweisen das Smartphone regelmäßig auf seine Erdanziehungskraft zu überprüfen.
Wirklich Sinn macht eine Versicherung nur bei einem Smartphone welches sich preislich im Premiumbereich bewegt. Gerade bei Kindern sollte man hier über die Anschaffung eines Outdoor-Smartphone nachdenken, welches den einen oder anderen Sturz sicher übersteht.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Friendsurance.

 

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

Ein Kommentar

  1. Karin schreibt:

    Man muss sich das einfach nur mal hochrechnen … ich persönlich hab die Rechnung schon durch und kam drauf, dass eine Versicherung mit ca. 7 Euro pro Monat * 12 Monate ca. 84 Euro pro Jahr kostet. Ein iPhone kostet ca. 700 Euro (je nach Konfiguration und Modell), also amortisiert sich das echt schnell. Wenn man jetzt noch liest, dass laut http://www.handyversicherung-test.net/#leistungen viele Versicherungen auch Diebstahl inkludiert haben, dann rechnet sich das erst Recht. Ich hab 6 Jahre in München gewohnt und hätte mir damals gewünscht, die doofe Versicherung zu haben, sie hätte mich 2x zwar nicht vor Schaden bewahrt, aber doch viel Geld gespart. Angenommen, ich hätte in 6 Jahren jeweils 84 Euro gezahlt, wären das 504 Euro … das ist immer noch weniger als nur ein iPhone, bei mir waren es aber 2 (!!!).

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