Robson Jobs stellt die neue Windows 10 Mobile UI mit Frosted Glass FX vor

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windows-10-mobile-by-robson-jobsMit dem mobilen Betriebssystem Windows 10 Mobile hat Microsoft optisch und technisch zwar einiges an der Oberfläche des Smartphone geändert, doch der allgemeine Look bleibt auch mit der neusten Version erhalten. Es bestimmen auch weiterhin Metro Kacheln die Oberfläche der Geräte, aber damit muss man sich ja nicht zwingend abfinden.

Auf der Plattform Behance veröffentlichen Designer und andere grafische Tüftler immer wieder interessante Konzepte, wie sie sich kommende Geräte, Apps oder auch nur die Oberfläche eines Betriebssystems vorstellen. Vom Designer Robson Jobs stammt nun ein Konzeptentwurf zu Windows 10 Mobile, welches sich nicht der Oberfläche des Betriebssystems für Windows Smartphones als solches annimmt, sondern den von Microsoft zum Teil vernachlässigten Details.

So hätte Windows 10 Mobile aussehen können

Herausgekommen ist dabei ein schickes Konzept, welches die bestehende Kacheloptik der Metro UI/Modern UI mit dem Frostet Glass respektive Milchglas-Effekt von Windows 7 kombiniert. Wie sehr man Windows 10 Mobile noch optimieren kann im Blick auf das Design zeigen die vielen kleinen Stellen, wo Robson Jobs Hand angelegt hat: Auf dem Homescreen, dem Action Center, dem Microsoft Store für neue Apps und selbst die Spotify-App hat er sich vorgenommen und einem neuen Anstrich unterzogen.

So führt der Designer unter anderem eine neue Größe für Tiles ein, macht ALLE Tiles transparent für einen konsistenteren Look und gleicht auch die App-Icons der Standard-Apps von Windows 10 Mobile stärker aneinander an. Zudem ist auch die Navigationsleiste nun transparent anstatt komplett schwarz. Im Startmenü hat er unter anderem die Suchleiste entfernt und lässt sie nur bei Bedarf durch ein kleines Lupen-Icon in der rechten oberen Ecke einblenden, was bereits etwas mehr Platz für Apps schafft.

Selbst einer so simplen Sache wie dem Öffnen eines Ordners schenkt der Designer die nötige Aufmerksamkeit: So werden alle anderen nicht zum Ordner gehörenden Tiles sowie Apps semi-transparent und der Ordner-Name selbst wird deutlich größer dargestellt. Auf dem Homescreen sollen zudem interaktive Live-Tiles Einzug halten, mit deren Inhalt der Nutzer interagieren kann. Zum Beispiel eine scrollbare Liste an News, die Wiedergabeliste des Musikplayers oder dessen Tasten zum Steuern der Wiedergabe.

Ebenfalls ein Auge für das Detail beweist Robsons Jobs bei dem Akku-Symbol, welches sich je nach Kapazität von Weiß zu Rot (niedriger Akku) zu grün (Aufladen) dynamisch ändert. Genauso bekommt das Action Center Widgets nach dem Vorbild von iOS, um zum Beispiel Musik via Spotify besser steuern zu können. Selbst an mehr Platz zwischen den einzelnen App-Benachrichtigungen hat er gedacht, um deren unterschiedliche Herkunft besser zu visualisieren – inklusive eines Fortschrittsbalken, wenn man etwas herunterlädt oder eine App installiert/aktualisiert.

Wer solche Widgets nicht will, kann sie den Vorstellungen von Jobs nach in den Einstellungen für das Action Center auch komplett abstellen. Selbst an einen Modus für weniger Hardware-starke Geräte hat der Designer gedacht und den Verzicht von Transparenz-Effekten eingebaut.

Gespür für die Details

Genau diese vielen kleinen Dinge sind es, welche das Windows 10 Mobile Konzept von Robson Jobs so spannend machen und zeigen, wo Microsoft noch Potential für Verbesserungen hat. Zwar sind die interaktiven Live-Tiles bereits seit einiger Zeit angekündigt, aber von einer entsprechenden Umsetzung  ist bisher noch nichts zu sehen. Selbst bei der Insider Preview von Windows 10 Mobile gibt es keine Anzeichen für diese hilfreiche Funktion.

[Quelle: Behance]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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