Windows 10 Update History: Update-Verlauf detailliert erklärt

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Microsoft Windows 10

In schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht Microsoft neue Updates für das jüngste Plattform übergreifende Windows 10 Betriebssystem, die nicht selten mit vollkommen nichtssagenden Beschreibungen über dessen Inhalt oder Veränderungen aufwarten. Meistens kann man als Anwender nicht nachvollziehen was denn nun genau verbessert wurde und was denn nun wirklich neu ist. Dem hat Microsoft nun aktiv mit einer speziellen Website entgegengewirkt.

Das Microsoft bei der Entwicklung von Windows 10 auf das Feedback der Nutzer hört, betont der Konzern immer wieder aufs Neue. Im Laufe der Insider Preview Builds konnte man das auch bestens sehen und nun ist mit der Website „Windows 10 Update History“ ein weiteres Produkt dieser Rückmeldungen durch Nutzer freigegeben.

Gerade diejenigen die es stört, dass im Changelog eines Betriebssystem-Upgrades nur „wir haben etwas verbessert“ steht und nicht was, für den dürfte die Website von Microsoft Gold wert sein.

Mehr Angaben zu neuen Windows 10 Versionen

Jedoch sollte man sich nicht zwingend von dem Titel täuschen lassen. Bei genauer Betrachtung bezieht sich die Website nur auf die Builds des Betriebssystems selbst und nicht auf die kleineren Updates für Windows 10 selbst. Für diese wird auch weiterhin die Knowledgebase mit den sehr ausführlichen Beschreibungen ausreichen müssen.

Aktuell sind auf der Update History Website zwei Versionen von Windows 10 aufgelistet mit jeweils einem kumulativen Update, was auch seinen guten Grund hat.
Die erste gelistete Version umfasst das sogenannte November-Update für das Betriebssystem mit der Buildnummer 10586, dessen Codebasis deutlich aktueller ist als der Zweig von Windows 10 zu dessen Start. Nur wird eben diese Version mit der Buildnummer 10240 noch bei sehr vielen Geschäftskunden von Microsoft eingesetzt, weswegen die Entwickler des Redmonder Konzerns auch Updates für beide Zweige veröffentlichen.

Man könnte die Aktion auch als einen Schritt betrachten, über kommende Updates offener zu kommunizieren, da fehlende Informationen auch ein Teil der Kritik von Windows-Nutzern gewesen sind.

In gewisser Weise ist das auch ein Rückgängig machen eines früheren Standpunktes von Microsoft. So wollte man ursprünglich nicht mehr bei jedem größeren Windows-Update auch genaue Informationen zu dessen Veränderungen preisgeben wollte.

Kritik zu Update-Verhalten im Allgemeinen

Obwohl diese Offenheit seitens Microsoft sehr zu begrüßen ist, lässt eine Sache nach wie vor einige Nutzer sauer werden: Updates für Windows 10 lassen sich nicht mehr wie bei früheren Windows-Versionen überspringen, sondern müssen irgendwann zwingend installiert werden. Gerade bei fehlerhaften Updates könnte dieser Mechanismus verheerende Folgen haben, was Teilnehmer des Windows Insider Programms schon einmal selbst erleben durften.

Nach einem solchen fehlerhaften Update verweigerten reihenweise Windows 10 Rechner den Betrieb mit einem Bluescreen, wenn man nicht temporär im BIOS des Rechners die Sicherheitsfunktion Secure Boot deaktivierte (zum Beitrag). Genau dieser Punkt wird auch vehement von Kritikern der Zwangs-Updates herangezogen und als Begründung herangezogen, warum Microsoft unbedingt die Handhabung von Updates verändern muss.

Wer von daher auch weiterhin bei Windows 7 oder Windows 8.1 bleiben will, für den ist unser nachfolgender Artikel empfohlen:

Windows 10: So wird das Zwangsupdate verhindert

Da das neue Windows nicht mehr klassisch nach wenigen Jahren von einer neuen Windows-Version abgelöst wird, ist die Update History Website sehr zu begrüßen. Immerhin ist das aktuelle Windows nun mehr eine Art Windows-as-a-Service, wie Microsoft sogar höchst selbst auf der Website schreibt.

[Quelle: Microsoft | via Caschys Blog]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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