Xiaomi: Wer ist das und wie kommt man an ein Smartphone?

Geschrieben von

Xiaomi

Das chinesische Unternehmen Xiaomi ist als Hersteller von Smartphones noch nicht lange aktiv, aber schon jetzt einer der erfolgreichsten in ganz China. Die Geräte sind technisch top und kosten dabei nur einen Bruchteil eines Samsung Galaxy S5, HTC One M8 oder eines LG G3. Doch wer steckt genau hinter diesem Unternehmen und was macht ein Xiaomi Smartphone so einzigartig? Kann man diese aus Deutschland so ohne weiteres kaufen? Fragen, denen wir uns in dem nun folgenden Beitrag einmal annehmen wollen.

Wer in Europa ein Smartphone kaufen will, der schaut sich zuerst bei seinem Netzbetreiber ein wenig um. Oder im Internet bei Online-Händlern wie Amazon, wo Smartphones aller Art überwiegend auch ohne Vertrag verkauft werden. Gerade bei Online-Händlern ist die Auswahl bei Android verdammt groß, wobei man meistens die „üblichen Verdächtigen“ zu Gesicht bekommt. Sprich Samsung, Sony, HTC, LG, Motorola und vielleicht mal weniger oft anzutreffende Hersteller wie HUAWEI, Wiko oder Acer. Dennoch hört man immer öfters den Namen Xiaomi und das nicht ohne Grund.

Wer ist eigentlich Xiaomi

Gegründet wurde das Unternehmen Xiaomi im Jahre 2010 von Lei Jun, welcher auch heute noch CEO des Herstellers ist. Erstmals für Aufsehen sorgte das Unternehmen 2011, als man das Xiaomi Mi 1 erstmals vorstellte. Bis dahin waren chinesische Smartphones zwar günstig, aber auch technisch entsprechend schlecht ausgestattet. Das änderte sich mit dem Mi 1 schlagartig, denn trotz eines vergleichsweise günstigen Preises bot das Android Smartphone viel Technik. Das hat sich bis heute zum Flaggschiff Xiaomi Mi 4 (zum Beitrag) und dem Xiaomi Redmi für den Einsteiger-Markt nicht geändert: Man bekommt viel Hardware plus Qualität zum kleinen Preis.

Mittlerweile bietet das Unternehmen nicht nur Smartphones an: Auch Tablets (zum Beitrag), Set-Top-Boxen und Zubehör befindet sich im Portfolio von Xiaomi, die ebenfalls zu einem fast schon unverschämt günstigen Preis verkauft werden. Übrigens wird CEO Lei Jun immer wieder vorgeworfen, sich in Sachen Design mehr als offensichtlich an Apple zu orientieren, was freilich immer wieder verneint wird (zum Beitrag). Wenn man sich jedoch die Geräte anschaut, die Nutzer-Oberfläche MIUI und das Auftreten von Jun während der Keynotes, dann ist der Vergleich allerdings nicht zu leugnen. Etwas Schlechtes muss das trotzdem noch lange nicht sein.

Übrigens ist das chinesische Unternehmen in der westlichen Welt nicht erst seit dem Xiomi Mi 3 bekannt: Die eigene auf Android basierende Firmware hat seit 2010 auch hierzulande ihre Liebhaber gefunden. Basierte MIUI zu Beginn noch auf dem Quellcode von CyanogenMod, werden die neusten Versionen komplett eigenständig auf dem AOSP-Quellcode basierend entwickelt. Dazu gehört neben einer gänzlich eigenständig und von iOS inspirierten Oberfläche auch zahlreiche eigene Apps, welche nützliche Funktionen bereitstellen (zum Beitrag).

Eine aufstrebende Macht

Die Strategie des Unternehmens jedenfalls funktioniert bestens. Trotz der preiswerten Smartphones macht der Hersteller große Gewinne und hat eine Popularität erlangt, mit deren Hilfe man in China – dem mit Abstand größten Smartphone-Markt der Welt – den Weltmarktführer Samsung überholen konnte. Xiaomi ist mittlerweile sogar so groß, dass man kurzfristig der drittgrößte Hersteller weltweit gewesen ist dieses Jahr (zum Beitrag). Nur durch die abgeschlossene Übernahme Motorolas durch Lenovo hat den chinesischen Hersteller auf den vierten Rang verwiesen. Wenn man bedenkt, dass diese Erfolge fast ausschließlich in einer Handvoll asiatischer Länder erreicht wurde, kann man sich vorstellen wie es erst aussehen muss, sobald Xiaomi tatsächlich international tätig wird.

Geld verdient das Unternehmen allerdings weniger durch den Verkauf der Hardware, denn die Preise sind nicht selten nah dran am Selbstkostenpreis. Stattdessen hat Xiaomi über die Jahre etliche Dienste auf die Beine gestellt und sich auch im Bereich des Zubehörs breit positioniert, wodurch der eigentliche Umsatz generiert wird. Das sich diese Strategie lohnt ist durch die Absatzzahlen in Millionenhöhe (zum Beitrag) nicht mehr zu übersehen. Zumal die Entwickler auf das Feedback der vielen Kunden hören, was die MIUI-Firmware betrifft oder die Hardware selbst. Eine Strategie, die maßgeblich zum rasanten Aufstieg beigetragen hat.

Letztes Jahr sorgte Xiaomi jedoch mit einer anderen Sache für große Aufmerksamkeit und das ist der Wechsel von Hugo Barra gewesen (zum Beitrag), dem ehemaligen Product Manager for Android von Google. Dieser ist schon seit Jahren mit Firmengründer Lei Jun befreundet – welcher selbst übrigens etliche Jahre bei Google tätig war – und freut sich auf seine neue Aufgabe. Hugo Barra wird dabei helfen, das Unternehmen und die Marke fit zu machen für einen weltweit agierenden Hersteller. Bisher bezieht sich das lediglich auf einige asiatische Länder, denn für Europa hat man bisher noch keine Pläne (zum Beitrag).

Steve Wozniak zu Gast beim Neujahrsfest von Xiaomi

Steve Wozniak zu Gast beim Neujahrsfest von Xiaomi

Wie kommt man an deren Geräte?

In der Regel kaufen europäische Interessierte ein Xiaomi-Smartphone über einen der zahlreichen Import-Händler die es so im Netz gibt, besonders AliExpress ist eine beliebte Quelle für chinesische Hardware gewesen. Solange man kein Problem mit seinem Gerät hat ist auch alles gut, aber im Fall eines Defektes geht der Ärger meistens erst richtig los. Wer in diesem Punkt seine Nerven schonen aber nicht auf ein Smartphone wie das aktuelle Xiaomi Mi 3 verzichten will, der sollte sich unbedingt einmal die Internetseite von Tradingshenzhen näher anschauen.

Hier noch einmal alle Vorteile im Überblick:

  • Tradingshenzhen prüft Ihre Ware vor dem Versand
  • Keine Fake-Geräte
  • Einfache Abwicklung mit dem Zoll
  • Günstiger als vergleichbare Online-Händler
  • Geräte immer mit aktuellster Firmware
  • China-Stromstecker + EU-Adapter
  • After-Sale-Support (Hilfe auch nach dem Kauf)
  • Einfache Hilfe bei der Garantieabwicklung

The following two tabs change content below.
Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

8 Kommentare

  1. EzR3aL schreibt:

    Ihr solltet auch mal die Seite Tradingshenzhen erwähnen, da bekommt man auch xiaomi phones und Huawei usw mit DHL Versand und Unmengen an Gadgets gratis dazu und das meist innerhalb von einer Woche und wird betrieben von einem deutschen der direkt vor Ort lebt, die Geräte dort checkt und die deutsche Miui Version aufspielt. Definitiv erwähnenswert

    • Da wir mit dem Unternehmen noch keine Erfahrungen gesammelt haben und der Gerichtsstand Hong Kong ist, können wir diese auch „noch“ nicht empfehlen.
      Das schließt natürlich nicht die Veröffentlichung deiner positiven Erfahrungswerte aus 😉

      Und Dankeschön für den Tipp, wir werden umgehenden Kontakt aufnehmen.

      Gruß
      MaTT

  2. sancho555 schreibt:

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist Miui-Shop auch von Android-Figuren. Sind aber neben Tradingshenzhen wohl auch ebenfalls Top

  3. Markus Siegl schreibt:

    Hallo Matt,

    dürfen wir erfahren, wie es zu dieser Einschätzung kommt?

    Markus Siegl

    • Persönliche Erfahrungswerte!
      Bei intensiveren Interesse, bitte ich aufgrund einer gewissen Professionalität um eine Kontaktaufnahme via E-Mail.
      Aber im Prinzip sollte dir der Inhalt zu diese Erfahrung bekannt sein.

      Gruß
      MaTT

  4. Markus Siegl schreibt:

    Nach meinem heutigen Telefona mit Hr. Zellmer alias MaTT möchte ich die gemachten „persönlichen Erfahrungswerte“ ein wenig genauer beschreiben.

    Die gemachte Erfahrungswerten beziehen sich auf eine Kommunikation zwischen einem unserer Mitarbeiter und go2Android.de. Es ging um eine Kooperation die nicht zustande kam.

    Die gemachten persönlichen Erfahrungen haben weder einen Bezug auf die Qualität unserer Produkte, noch auf unseren Service.

    Markus Siegl

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*


216 Abfragen in 0,453 Sekunden