YotaPhone mit eInk Display kommt im November

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YotaPhone mit eInk Display kommt im November

Echte Innovationen haben heutzutage im Smartphone-Markt einen echten Seltenheitswert bekommen, denn gefühlt traut sich kaum noch ein Hersteller zu richtig großen Innovationen, sieht man mal von Apples aktuellen Versuchen beim iPhone 5S ab. Insofern ist das Wagnis vom russischen Unternehmen YotaDevices mit dem YotaPhone ziemlich spannend und noch dieses Jahr werden wir wissen, ob das Wagnis vom Erfolg gekrönt sein wird.

Das YotaPhone selbst zeigte sich Mitte Dezember des letzten Jahres das erste Mal und wusste von der ersten Minute zu interessieren, immerhin ist ein eInk-Display bei einem Smartphone alles andere als üblich. eInk Displays selbst kannten wir bisher nur von eBook Readern, bei denen es auf einen möglichst langatmigen Akku ankommt und nun kommt diese Technik erstmals in die Smartphone-Welt. Auf der CES 2013 Anfang Januar schließlich tauchten die ersten Videos vom Gerät selbst auf und zeigten einmal mehr, wie innovativ eigentlich das YotaPhone sein wird, sieht man mal von der eher mittelmäßigen verbauten Technik ab.

 

Technik von Gestern und Morgen

Diese haben die Entwickler übrigens absichtlich etwas niedriger gehalten, da man den Fokus beim YotaPhone weniger auf pure Leistung denn eher auf höhere Ausdauer gelegt hat. Insofern ist der Snapdragon S4 Pro Dualcore mit 1,7 GHz kein Griff nach den Sternen sondern eine gute Wahl zwischen Leistung und Energie-Effizienz. Dennoch hat sich seit den ersten Prototypen von Anfang des Jahres einiges getan, was insbesondere auf dem Feedback der Entwickler basiert.

So findet sich unterhalb des eInk-Displays ein Bereich für diverse Gesten wieder, mit welchen das YotaPhone gesteuert werden kann. Auf der Seite des eInk Displays dienen die Gesten vor allem zum Umblättern in einem eBook, während auf der normalen Seite mit dem qHD-Touchscreen die Gesten hauptsächlich zur allgemeinen Bedienung gedacht sind. Eine halbe Wischgeste stellt dabei die Zurück-Taste dar, während eine komplette Wischgeste auf den Homescreen zurückführt. Übrigens will YotaDevices versuchen, dass YotaPhone mit Android 4.3 Jelly Bean auf den Markt zu bringen, was man so erst Mal nicht ablehnen will.

Ab November soll es das YotaPhone für geschätzte 500 Euro in Deutschland im Handel geben, wobei sich der Preis für das YotaPhone laut YotaDevices noch nach oben oder unten hin verändern kann. Dennoch dürften knapp 500 Euro für das Smartphone in Ordnung gehen, schließlich bekommt man mit dem eInk-Display auf der Rückseite ein ziemlich interessantes Konzept vor die Nase gesetzt. Und bestätigt damit die Gerüchte bzw. Ziele von YotaDevices, das Smartphone in der zweiten Hälfte des Jahres auf den Markt zu bringen.

[Quelle: Golem | Danke für den Tipp, Eduard]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

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