iPad Air 2 digitalisiert das britische Parlament

Eines der besten derzeit erhältlichen Tablets ist ohne Zweifel das iPad Air 2, welches nicht nur unwahrscheinlich dünn ist, sondern auch Leistung und Ausdauer in einem schicken Aluminium-Gehäuse verbindet. Das Angebot an Apps ist zudem ein weiterer Pluspunkt für das iOS-Gerät und macht es deutlich attraktiver – auch für die britische Regierung.

Denn wie die britische Zeitung Daily Express berichtet, will das britische Parlament die Abgeordneten des Unterhauses durchweg mit dem aktuellen Apple-Tablet ausrüsten. Insgesamt 650 Abgeordnete haben ein iPad Air 2 auf Kosten des Staates erhalten, um ihre Arbeit effizienter, Papierloser und vor allem auch unabhängiger von ihrem Büro zu erledigen. Deswegen hat jeder der Abgeordneten zusätzlich noch ein Notebook erhalten. Um welche Plattform es sich dabei handelt, wurde in dem Bericht nicht erwähnt.

iPad Air 2 in der Regierung

Die Anschaffung der neuen Technik kostet den Staat einmalig 1 Million Britische Pfund (etwa 1,3 Millionen Euro) und jährlich zusätzlich rund 200.000 Britische Pfund respektive etwa 270.000 Euro für die Mobilfunkverträge wie es heißt. Durch die verstärkte Digitalisierung des britischen Unterhauses mit Hilfe des iPad Air 2, sprich der Einsparung von Papier zum Ausdrucken diverser Dokumente, will das Parlament pro Jahr umgerechnet bis zu 4 Millionen Euro einsparen. Ein an sich lobenswertes Ziel, aber so ganz frei von Schattenseiten ist die Umstellung auch wieder nicht.

So kritisierte die britische Abgeordnete Chi Onwurah, dass es unverantwortlich sei den Abgeordneten Technik in die Hand zu drücken, deren Kauf sich die meisten ihrer Wähler nicht einmal leisten könnten. Und all das natürlich bezahlt von Steuergeldern. Wäre es nach ihr gegangen, dann hätte es nicht das iPad Air 2 werden sollen, sondern eine möglichst Plattform-unabhängige Lösung. Man sperre die mächtigsten Personen von Großbritannien in ein geschlossenes System, wie sie sagt. Dabei besitzen bereits 209 Abgeordnete des britischen Unterhaus ein iPad.

Allerdings hat der Vorsitzende der britischen Geschäftsordnunsgkommission ein schlagkräftiges Argument, warum sich das Parlament für das iPad Air 2 entschieden hat: Die Umstellung der Geschäftsprozesse auf eine andere Plattform wäre zu kostenintensiv, als das man dies rechtfertigen könnte. Zumal nicht nur die Umstellung der Software anfallen würde, sondern auch die Schulung der Regierungsmitarbeiter und Abgeordneten im Unter- und Oberhaus. Man trägt daher dem Gebrauch des iPads Rechnung, welches seit 2012 im britischen Parlament zum Einsatz kommt.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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