O2 im Fokus der Bundesnetzagentur aufgrund vermehrter Kundenbeschwerden

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Telefónica o2 Germany übernimmt Konkurrent e plusEs ist noch gar nicht so lange her, dass ich hier auf dem Blog über meine Probleme mit O2 und deren Erreichbarkeit berichtet habe (zum Beitrag). Logisch dass ich mit diesem Problem nach dem Zusammenschluss mit E-Plus nicht allein dastehe. Die Kunden Beschwerden haben sich nun derart erhöht, dass sich nun die Bundesnetzagentur genötigt sieht Maßnahmen gegen O2 Telefonica Germany einzuleiten.

O2 ist für den Kunden nahezu unerreichbar

Dabei ist der Stein des Anstoßes gar nicht mal die Dienstleistung von O2 an sich, wie im meinen Fall die Datenautomatik. Vielmehr geht es darum, dass O2 schlicht und einfach für den Kunden nicht erreichbar ist. Zwar kann man die kostenpflichtige (auch für Kunden) Hotline erreichen, wird aber nach einer kleinen Odyssee durch das O2 Kunden Menü am Ende damit abgespeist, dass leider alle Leitungen belegt seien und man es doch später noch einmal versuchen soll. Bumm – aufgelegt.
Also nicht einmal Gelegenheit sich ein wenig in der Warteschleife zu vergnügen, nein die Verbindung wird zwangsweise beendet. Selbstverständlich nicht ohne die zuvor angesagten Gebühren für dieses „Gespräch“ zu berechnen!

Wie nun sollte ich seinerzeit die Datenautomatik stoppen? O2 hatte im Zuge einer Vertragsverlängerung, bei all meinen Mobilfunkverträgen die Datenautomatik aktiviert, was unter dem Strich bedeutet, dass nach dem Verbrauch des vereinbarten schnellen Datenkontingent, ein 3 Euro kostenpflichtiges Zusatzvolumen gebucht wurde. Und das ohne Möglichkeit der Kündigung (zum Beitrag).

Dieses Problem ist nun zumindest behoben, da man nun in der Tat selbst Online auf seinem O2 Kundenportal die Datenautomatik abstellen kann, doch die entstandenen Kosten, auf denen bleibe ich sitzen, da man ja telefonisch niemand erreicht.

Bundesnetzagentur schaltet sich ein

Von derartigen Problemen kann inzwischen ein Großteil der O2 und E-Plus Kunden berichten, so dass sich nun die Bundesnetzagentur einschaltet und entsprechende Schritte gegen Telefonica Germany plant.

Wir prüfen, ob und welche Maßnahmen gegen das Unternehmen eingeleitet werden können„, sagte ein Sprecher der Aufsichtsbehörde dem Tagesspiegel am Sonntag.

Bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen das am Ende des Tages wirklich sein werden. Denn bei nur noch 3 großen Netzbetreibern in Deutschland, wird das Eis dünn auf dem wir uns bewegen. Und so lang die Bundesnetzagentur bei der Versteigerung der LTE-Frequenzen derart hohe Summen aufruft, braucht man sich am Ende auch nicht wundern wenn Unternehmen an anderer Stelle sparen müssen.

[Quelle: Reuters]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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