Patente sind zwar prinzipiell eine gute Sache was unter anderem das Netzwerk LOTNET genauso sieht, aber trotzdem entstehen jährlich Schäden in Milliardenhöhe wegen sogenannter Patent-Trolle. Das wollen sich etliche Unternehmen nicht mehr gefallen lassen und haben besagtes Netzwerk gegründet, welches mit einfachen aber umso effektiveren Methoden dagegen ankämpft.
Eigentlich dürfte so manches Unternehmen der Mobilfunkbranche das Wort „Patent“ schon nicht mehr hören können, immerhin wird die Branche seit Jahren von einem regelrechten Patentkrieg in Atem gehalten. Während im Fall Apple vs. Samsung sich langsam und ganz zaghaft ein mögliches Ende zu erkennen gibt, legen an anderer Stelle Unternehmen wieder los. Jüngstes Opfer ist Motorola in Deutschland, aber da hätte das LOTNET vermutlich wenig ausrichten können. Denn das ist eine Vereinigung von IT-Firmen, welche sich gegen die ausufernden Gerichtsverfahren wehren wollen, die von sogenannten Patent-Trollen angestrengt werden.
Das neuste Mitglied der im Jahre 2005 gegründeten Vereinigung LOTNET ist Dropbox, die sich an der Seite anderer Größen der Branche wie Google, SAP, Canon, Newegg oder Asana gegen Patent-Trolle wehren wollen. Das Konzept von LOTNET ist denkbar einfach: Mitglieder des Netzwerks müssen an andere Mitglieder eine Lizenz für Patente geben, sofern diese an Unternehmen verkauft werden, die Nicht-Mitglieder von LOTNET sind. Auf diese Weise sollte einer Klagewelle basierend auf den verkauften Patenten ausbleiben, was in den letzten Jahren stark zugenommen hat: Geld verdienen durch den Aufkauf von Patenten und dem anschließenden Verklagen zahlreicher Unternehmen und Forderung von Lizenzgebühren.
Dass das Vorgehen des LOTNET-Netzwerkes – LOT steht übrigens sinngemäß für License on Transfer – gerechtfertigt ist, erklärt Dropbox gleich in seinem Blogbeitrag. So werden Jahr für Jahr über 100.000 Unternehmen überall auf der Welt von Patent-Trollen angeklagt, woraus über 29 Milliarden US-Dollar an Schäden entstanden sind.
Zwar ist sind sich die Mitglieder von LOTNET durchaus bewusst, dass deren Methode keine wirkliche Lösung des Problems ist, aber es ist immerhin ein Anfang. Trotzdem muss besser früher als später eine Reform des Patentwesens durchgesetzt werden, damit Patent-Trolle es in Zukunft deutlich schwerer haben, ihre Patente auch gerichtlich geltend zu machen. Eine letztes Jahr von Barack Obama angestrebte Gesetzesvorlage für eine Reform des US-Patentsystems wurde leider in der letzten Phase von der Patentlobby gestoppt. Zu den damaligen Unterstützern zählte unter anderem Apple, welches an der neuen Patentlobby beteiligt ist.
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