Zum MWC 2014 hatte Nokia mit dem Nokia X tatsächlich das getan, was viele erhofften: Ein Smartphone der Finnen mit Android als Betriebssystem. Zwar ist das nicht ganz das Ergebnis geworden was sich Tausende Nokia-Fans erhofften aber schlecht ist es auch nicht. Auch wenn es über eine Million Vorbestellungen gab, trübt die Freude ein wenig.
Der finnische Smartphone-Hersteller Nokia hat sich unter der Leitung von Stephen Elop zum größten und gefühlt einzigen Unterstützer der Windows-Phone-Plattform von Microsoft entwickelt. Nachdem der Konzern gegen die Android-Konkurrenz ins Bodenlose abstürzte, arbeitet sich das Unternehmen kontinuierlich wieder nach oben. Ob das Nokia X, ein Einsteiger-Smartphone für Entwicklungs- und Schwellenländer, dazu seinen Teil beisteuern kann wird sich noch zeigen. Den ersten Erfolg konnte das Smartphone mit dem Android-Fork und Windows-Phone-ähnlichen Oberfläche schon feiern: Laut Nokia China sind in den ersten vier Tagen mehr als eine Million Vorbestellungen zusammen gekommen.
Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich diese Vorbestellungen des Nokia X aber nicht wirklich als vorbestellte Geräte. Die Website LiveSide.net berichtet, dass der Großteil dieser Bestellungen über die Website JD.com getätigt wurden, einem in China sehr populären Online-Händler. Dieser Händler ermöglicht es seinen registrierten Kunden ein Produkt vorzubestellen, ohne das man es dann auch tatsächlich kaufen muss. Das alleine ist schon ein erster Hinweis auf einen womöglich kleineren Kreis an Interessierten als angenommen. Das ist aber noch nicht alles. Der Großteil der Vorbestellungen bei JD.com basiert auf einem Gewinnspiel: Ein Glücklicher der Vorbesteller bekommt sein Nokia X geschenkt.
Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen handelt es sich bei der Million vorbestellter Nokia X vielmehr um eine Vor-Registrierung denn um eine tatsächliche Kaufbereitschaft. Trotzdem ist gerade eine Million vorbestellter Geräte ein kleiner Erfolg, insbesondere für ein lediglich 599 Yuan (ca. 70 Euro umgerechnet) teures Smartphone. Bleibt also festzuhalten, dass das Nokia X durchaus sehr viele Vorbestellungen verbuchen kann. Aber sicherlich nicht mehr als eine Million. Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass es sich nicht trotzdem mehr als eine Million Mal verkauft und Microsoft den begonnenen Weg weitergehen lässt. Schließlich ist auch Redmond an Umsatz interessiert.
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