Wann immer eine neue Android-Version veröffentlicht wird gibt es Entwickler, die sich den neuen Quellcode ganz genau anschauen und manchmal auf die interessantesten Dinge stoßen wie Screen Mirroring zum Chromecast HDMI-Stick. Nun ja, zumindest die ersten Vorzeichen für solche Dinge, wie Entwickler Koushik Dutta via Google+ mitteilt. Android wird immer vernetzter.
Mit dem Chromecast Stick für HDMI-fähige Fernseher und Monitore versucht Google sein Einflussgebiet zu erweitern, was unter anderem von einer Nexus TV genannten Set-Top-Box im nächsten Jahr Unterstützung erhält. Aber warum so lange warten, wenn entsprechende Features bereits auf Googles Chromecast zugeschnitten werden können, mit der aktuellen Version von Android? Denn die Streaming-Geschichte lässt sich jetzt schon umfassend erweitern, wie unter anderem besagter Koushik Dutta, besser bekannt als Koush und Mitbegründer von CyanogenMod Inc., im Quellcode zu Android 4.4.1 KitKat entdeckt hat. Genauer gesagt handelt es sich um einen Ersatz für Miracast, was erst bei genauerer Betrachtung einen tieferen Sinn ergibt.
Konkret finden sich erste Teile für Screen Mirroring in Android 4.4.1 wieder, was als „Cast Screen“ in den Einstellungen auftaucht. Dabei handelt es sich um die komplette Spiegelung des Display-Inhalts auf ein HDMI-fähiges Ausgabegerät, an welchem der Chromecast Stick oder ein Chromecast-zertifiziertes Gerät angeschlossen ist. Gegenüber Miracast sowie DLNA hätte das sogar einige Vorteile: Beim Thema Akku-Verbrauch reagieren Smartphone-Besitzer bekanntlich etwas sensibel, was sich mit dem Screen Mirroring und Chromecast ändert. Anstatt alles stupide über das Smartphone oder Tablet zu streamen, holt sich Chromecast die Medien einfach selbst aus dem Internet bei Bedarf und genau das dürfte den Akku schonen.
Weiterhin hat Koushik Dutta eine entsprechende API-Schnittstelle ausfindig machen könne, welche jedoch bisher lediglich Google und OEM-Partnern zur Verfügung steht. Da Android immer als offen propagiert wird, ist Koushik Dutta leicht verstimmt über die „Exklusivität“ der API. Dürfte allerdings nicht so ganz tragisch sein wie dargestellt, immerhin muss Google das Feature mit dem Screen Mirroring ankündigen, wozu sich die nächste Google I/O mit der möglicherweise nächsten großen Android-Version anbieten würde.
Abgesehen davon würde eine offene Möglichkeit zum Streamen derzeit eine riskante Sache sein. Man halte sich nur mal die aktuelle Abmahnwelle wegen Porno-Streamings vor Augen.
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