RAW-Fotos sind für professionelle Fotografen das Mittel der Wahl, wenn es um gute Fotos geht. Android 4.4 KitKat hätte allerdings bereits die Unterstützung für RAW-Fotos enthalten sollen, wie sich nun im Quellcode von Android 4.4 KitKat gezeigt hat. Trotzdem musste die Implementation verschoben werden, was im Endeffekt vielleicht auch besser war.
Vor fast 9 Monaten versprach Vic Gundotra, Senior Vice President of Social bei Google, dass die Kamera-Erfahrung der Nexus-Familie mit dem nächsten Smartphone spürbar besser werden würde. Nachdem die Sache mit dem optischen Bildstabilisator bekannt wurde, schürte das die Hoffnungen auf bessere Bilder zusätzlich an. Die ersten Tests des Nexus 5 sind allerdings sehr durchwachsen, was die Bildqualität betrifft. Die künstlich gepushten Erwartungen an die Kamera wurden sozusagen nicht erfüllt, was unter anderem zu einem Kamera-Mod führte. Dabei hatte Google für Android 4.4 KitKat Größeres geplant.
Bereits seit Dezember 2012 arbeitet Google an einer neuen Kamera-API, welche anscheinend die erwartete Qualität für die Nexus-Kameras hätte liefern können. Allerdings wurde die API etwa einen Monat vor Veröffentlichung von Android 4.4 KitKat wieder aus dem Framework entfernt, mit der Begründung, dass die API noch nicht fertig ist (Google . Größte Neuerung der API ist die Unterstützung des RAW-Dateiformats für Fotos, was Nokia unter anderem an einige Lumia-Geräte der PureView-Reihe per Update nachliefert. Bei RAW-Fotos handelt es sich nebenbei erwähnt um Fotos, die in ihren Rohdaten ohne automatischer Bearbeitung der Kamera abgespeichert werden.
Jedenfalls scheint die Unterstützung für das RAW-Format genau das zu werden, was Vic Gundotra seinerzeit versprochen hat: Ein verbessertes Kamera-Erlebnis mit Android. Zumal die neue Foto-App von Google namens Fotos+ vermutlich in Zukunft direkt mit dem RAW-Format umgehen kann. Das sind aber nicht die einzigen Neuerungen, die Google mit der neuen API einführen will. Weiterhin ist die Rede davon, dass die Gesichtserkennung deutlich differenzierter arbeitet und somit einzelne Personen besser identifizieren kann. Sogar ein Burst-Modus soll mit der neuen API kommen.
Was jedoch ein wenig stutzig macht, ist die vermutliche Unterstützung von „entfernbaren Kameras“. Was genau damit gemeint ist, geht aus dem Quellcode nicht hervor, gut möglich, dass Google in Zukunft ungewöhnliche Kameras wie die Sony Smart Shot QX10 und QX100 nativ unterstützen will. Bisher sind für beide Modelle Zusatz-Apps notwendig, wie Sony PlayMemories Mobile oder Camera360 Ultimate. Vermutlich wird die neue Kamera-App von Google erst mit Android 4.5 oder Android 5.0 zur Verfügung stehen.
Es ist dennoch schön zu sehen, dass Google die pure Android-Erfahrung qualitativ auf das Level der OEM-Partner heben will. Immerhin sind derartige Software-Feinheiten bei HTC, Samsung und Co. bereits vorhanden.
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