Android L stellt die umfassendste Veränderung in der Geschichte von Android dar, selbst die Holo UI und die Zusammenführung von Smartphone und Tablet mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich wird mit der neuen Version in den Schatten gestellt. Was vor allem Nutzer freuen wird: Leistung und auch Ausdauer nehmen spürbar zu.
Damit Ressourcen-hungrige Apps wie grafisch aufwändige Spiele das Smartphone nicht zu sehr ins schwitzen bringen wird ART (Android Runtime) in Android L Standard werden. Google hat ART in den letzten Monaten kräftig optimiert, sodass die neue Laufzeitumgebung für Apps die bis zu doppelte Leistung bietet im Vergleich zur Dalvik VM. Das macht sich in der Performance von Apps sichtlich bemerkbar. Einen nicht unwesentlichen Teil trägt dazu ein neuer Garbage Collector bei, welcher noch effizienter nicht mehr benötigte Datenreste von Apps und dem Betriebssystem entfernt.
Das bedeutet unter anderem, dass der Speicherverbrauch von Android L nochmals gesenkt werden konnte. Und was schon für Android 4.4 KitKat vermutet wurde ist auch Realität: Die kommende Android-Version unterstützt nativ 64-Bit. Zusätzlich ist ART auch noch crossplattform-fähig, da neben ARM nun auch x86 und selbst MIPS nativ unterstützt werden. Entwickler müssen ihren Quellcode nicht einmal umschreiben um das Mehr an Leistung von ART zu nutzen, da ART komplett abwärtskompatibel zur Dalvik VM ist.
Im Zuge von ART hat Google mit dem Android Extension Pack (AEP) neue Möglichkeiten für Spiele-Entwickler vorgestellt. Das Grafiksystem von Android L bietet Vergleichbares zu DirectX 11 was die grafischen Funktionen betrifft. Anhand einer Tech-Demo mit der Unreal Engine 4 hat Google AEP mit Tessellation, Geometrie-Shader, Computer-Shader und diversen Licht-Effekten demonstriert. Was der Konzern jedoch nicht verraten hat: Sind das neue APIs, OpenGL ES oder eine Google-eigene Lösung?
Ein kleines Highlight in Android L ist Project Volta. Dabei handelt es sich um neue Möglichkeiten zur Energie-Verwaltung von Android, mit deren Hilfe sich Strom-hungrige Apps leichter finden lassen. Die Darstellung dieser Energie-Vernichter in den Akku-Statistiken ist detaillierter und aussagekräftiger als es bisher der Fall ist. Google nennt das Battery Historian.
Ebenfalls neu ist ein neuer Akkuspar-Modus, welcher die Laufzeit zum Ende des Tages hin nochmals deutlich verlängern soll. Google spricht hier von bis zu 90 Minuten. Dazu werden automatisch zu Ressourcen-hungrige Apps, Hintergrundaufgaben und Funktionen, wenn die restliche Akku-Kapazität einen bestimmten Mindestwert erreicht. Der Akkuspar-Modus kann sowohl automatisch als auch manuell gestartet werden.
Mit der JobScheduler-API können Entwickler unter Android L sogar festlegen wie wichtig die Hintergrund-Aktivitäten ihrer App sind. Weniger wichtige Aktivitäten werden somit nur noch angestoßen wenn der Akku des Smartphones noch genügend Kapazität besitzt oder aufgeladen wird. Google verspricht sich davon Energie-effizientere Apps wenn Entwickler die Möglichkeiten des neuen Software Development Kit (SDK) richtig nutzen.
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