Auch wenn Google seine Sicherheitsmaßnahmen mit jeder Android-Version stark verbessert und auch auf Seiten der Server so einiges unternimmt, ist Malware immer mal wieder ein Thema. Der für das mobile Betriebssystem zuständige Sicherheitschef meint jedoch, dass Tools zur Bekämpfung von Schädlingen total überbewertet sind.
Sobald eine Software-Plattform eine gewisse Reichweite bei den Nutzern erreicht hat, wird diese Plattform interessant für Malware-Industrie. Dan werden Viren, Würmer, Trojaner und allerlei anderes digitales Ungeziefer entwickelt und auf das Netz losgelassen, um an Kontodaten, Kreditkartendaten und was nicht noch alles zu kommen. Daher gehören seit Jahren schon Virenscanner und Firewall zu den Grundprogrammen die man als Windows-Nutzer installiert haben sollte. In einer ähnlichen Situation befindet sich mittlerweile auch Android aber wenn es nach Adrian Ludwig geht, dann muss eine Anti-Malware-App bei 99 Prozent aller Android-Nutzer nicht installiert sein.
Adrian Ludwig ist bei Google der Hauptverantwortliche für die Sicherheit der Android-Plattform und sollte daher wissen wovon er redet. Unter anderem hat er im Vorfeld der Google I/O 2014 Anti-Malware-Apps heruntergespielt und wie bereits angesprochen behauptet, dass 99 Prozent der Nutzer von Android keinen Bedarf für Sicherheitsapps auf ihren Smartphones oder Tablets haben würden. Zwar stimmt es, dass Google vieles unternimmt um seine Nutzer vor bösartiger Malware zu schützen – zu nennen sei nur mal der Server-seitige Bouncer des Google Play Store – aber Berichte über Trojaner oder Ransomware beweisen regelmäßig das Gegenteil. Oder auch nicht.
Wobei Malware mittlerweile intelligenter entwickelt wird und sich immer stärker an ein einzelne Regionen anpasst bei ihren Methoden. Das zeigte unter anderem ein Bericht von Lookout vor einigen Monaten sehr deutlich. Ein anderes Argument von Ludwig ist allerdings auch nicht von der Hand zu weißen: Unternehmen von Anti-Malware-Apps machen Geld durch den Verkauf von Lizenzen zur Nutzung solcher Apps und Programme, weswegen es in ihrem Sinne ist, Sicherheitsprobleme im Bezug zu Malware aufzubauschen und zu ihren (kostenpflichtigen) Apps raten.
Letztlich entscheidet immer der User, ob man potentiellen Schutz brauchen könnte oder nicht.
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