Im März 2014 hatte Google einen ersten Ausblick auf seine neue Plattform für Wearable Devices gegeben, welche der Konzern Android Wear getauft hat. Mittlerweile sind die ersten Geräte einige Zeit auf dem Markt erhältlich. Ebenfalls Bestandteil der Google I/O 2014 war Google TV welches nun unter Android TV zu neuen Leben erweckt werden soll. So ganz geschlossen wie zunächst gedacht werden die beiden Betriebssysteme aber nicht sein. ASUS wird nun allen Anschein nach, mit seiner auf der IFA 2014 vorgestellten ASUS ZenWatch, das erste Unternehmen sein, welches von dem „neuen“ und „offenen“ Android Wear Gebrauch macht.
Eines der Schlüsselelemente zum Erfolg von Android ist dessen Offenheit in vielen Belangen gewesen. Um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden können Smartphone-Hersteller eigene Oberflächen für das Betriebssystem entwickeln und auf ihren Geräten vorinstallieren, was so gut wie jeder größere Hersteller macht. Nur bei Android Wear gibt es die Möglichkeit nicht, denn hier hat Google unerwartet große Daumenschrauben angelegt (zum Beitrag). Allerdings hatte das auch einen guten Grund wie Hiroshi Lockheimer, Vice President of Engineering bei Google in einem Interview erzählte.
So erzählte er in besagtem Interview mit re/code, dass man schon anfangs plante die Plattform bis zu einem gewissen Grad anpassbarer zu machen für die Hardware-Partner. Jedoch wollte man bei Google zunächst die Grundlagen für Android Wear richtig auf die Reihe kriegen, bevor OEM-Partner ihre eigenen Anpassungen im großen Stil implementieren. Das gilt übrigens sowohl für Android Wear als auch Android TV. Letzteres ist die mit Android 5.0 Lollipop – damals noch als Android L bezeichnet – zur Google I/O 2014 vorgestellte Plattform für Fernseher und Set-Top-Boxen (zum Beitrag).
Einer der ersten OEM-Partner für die neue Freiheit was Android Wear betrifft, ist ASUS. Deren zur IFA 2014 vorgestellte ASUS ZenWatch (zum Beitrag) wird als erste smarte Uhr zeigen was mit den gelockerten Vorgaben machbar ist. Das wird sich in erster Linie auf Software-Funktionen beziehen, da Google wohl kaum großartige optische Anpassungen wie bei der Smartphone-Variante von Android zulassen wird. Wie wir zur IFA 2014 erfahren konnten, bietet die ASUS ZenWatch in Verbindung mit einem ASUS ZenFone besondere Features zur Interaktion mit dem Smartphone. Hier ein Interview mit dem ASUS Produkt Manager, Jörg Wissing:
Übrigens plant Google diese Art der Lockerung auch für das bereits angesprochene Android TV und selbst Android Auto soll sich in dieser Richtung ein wenig öffnen.
Das auch wir – beziehungsweise unser Developer Team – sich der neuen ASUS ZenWatch gewidmet haben, zeigt unser „Triumph Android Wear WatchFace“ auf unserer Homepage. Wer sich dafür und weitere WatchFaces interessiert, findet entweder ganz oben auf unserer Seite den Navigationsbutton oder folgt einfach dem Link: go2android Developer Team
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