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Apple erleichtert Akku-Wechsel von iPhone und Co erheblich

Seit jeher ist ein Akku maßgeblich für die Ausdauer eines Smartphones verantwortlich, was auch vor dem iPhone nicht halt macht: Ist der Energiespender kaputt, ist das Gerät ohne Fachwissen und handwerklichen Geschick nicht mehr zu gebrauchen. Vor allem wenn dieser fest verbaut ist, aber nun scheint das Unternehmen aus Cupertino für derart Leid geplagte Kunden des iPhone Smartphone, Abhilfe in der nächsten Generation zu schaffen.

Samsung-Kunden hatten bis zuletzt das Argument angeführt, dass man bei deren Smartphones den Akku im Fall eines Defektes selbst wechseln kann. Mit dem Samsung Galaxy S6 hat der Konzern diesen vermeintlichen Vorteil jedoch eliminiert, um nun auch in diesem Bereich mit dem iPhone gleichzuziehen. Jedoch hat Apple eine Richtlinie die besagt, ab wann ein defekter Akku in den Geräten des Unternehmens vorliegt. Und genau diese Richtlinie hat nun eine Veränderung erfahren, die aller Wahrscheinlichkeit nach die Bauart der kommenden Apple iPhones verändern wird.

Bessere Akku-Richtlinien bei Apple

Bisher war es so, dass der fest verbaute Akku in den diversen iPhone-Modellen erst dann auf Garantie getauscht wurde, wenn dessen Kapazität nur noch 50 Prozent des ursprünglichen Fassungsvermögen besitzt. Nun hat Apple die Formulierung in der Beschreibung der Garantie-Erweiterung AppleCare+ verändert und erlaubt den Tausch des Akkus oder des kompletten iOS-Gerätes, sobald der Akku nur noch 80 Prozent der Gesamtkapazität besitzt. Aber nicht nur das iPhone, iPad und der iPod Touch sind von der neuen Garantie abgedeckt: Auch Mac-Rechner innerhalb von AppleCare können davon Gebrauch machen. Allerdings liegt hier die Grenze weiterhin bei 50 Prozent anstelle der 80 Prozent der mobilen Endgeräte.

Mit dieser Änderung der Richtlinien zur Reparatur von Hardware im Rahmen der erweiterten Garantie, setzt Apple die Hürde für iPhone-Besitzer erheblich nach unten, wenn diese eine nachlassende Akku-Leistung bemerken. Der Austausch erfolgt vor Ort im Apple Store mit gleichwertigen Komponenten oder in Form eines kompletten Geräte-Tausches. Von daher ist absehbar das Apple den Arbeitsprozess zum Austausch eines defekten Akku so gering wie möglich halten wird. Dies wiederum könnte nach sich ziehen, dass es in naher Zukunft auch für ungeübte Nutzer eines iPhones, der Akkutausch schnell und unkompliziert vollziehbar wäre.

Gerade für Besitzer eines MacBook-Modells ist das eine gute Nachricht, denn deren nachlassende Akkus waren bisher nicht von AppleCare abgedeckt gewesen. Aber eben auch Besitzer eines iPhone haben es nun leichter, wenn der Akku erste Anzeichen von Altersschwäche zeigt und das nicht nur in Nordamerika: Auch in Europa beziehungsweise Deutschland gelten die neuen Richtlinien für iOS-Geräte und Mac-Rechner.

[Quelle: Apple]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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