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Apple Watch: Die ersten Bilder der Companion App

Damit die Apple Watch mit einem iPhone genutzt werden kann, muss mindestens iOS 8.2 als Betriebssystem installiert sein. Erst dadurch ist die Unterstützung für das Watch SDK gegeben, aber es braucht zusätzlich eine spezielle Companion App. Zu dieser speziellen App sind nun die ersten Screenshots aufgetaucht, die einen ersten Einblick in die Uhr gewähren.

Spätestens wenn die Apple Watch in den Verkauf geht, welcher voraussichtlich irgendwann im März in den USA stattfinden könnte, werden kurz zuvor iOS 8.2 freigegeben und die zugehörige Companion App. Über dieses kleine Helferlein wird die erste Smartwatch von Apple eingestellt. So lässt über eine spezielle Oberfläche beispielsweise die Anordnung der installierten Apps verändern, was mit einfachem Drag’n’Hold per Finger von statten geht. Außerdem werden über die Companion App die auf der Uhr installierten Apps verwaltet sowie eingestellt, was das Watchface alles kann und ob ein kleiner roter Punkt erscheinen darf, sobald neue Benachrichtigungen auf dem iPhone vorliegen.

Das wird die Apple Watch können

Über die Companion App lässt sich außerdem einstellen, wie man auf Nachrichten von der Apple Watch aus antworten kann. Dabei stehen eine Funktion für richtige Sprachnachrichten bereit oder eine Diktierfunktion. Die Companion App erlaubt es festzulegen, welche der beiden Methoden standardmäßig genutzt wird für Antworten auf neue Nachrichten. Man kann jederzeit auch nur für diese eine Nachricht die jeweils andere Eingabe-Form nutzen. Das sich auch Standard-Sätze als Schnellantworten festlegen lassen ist eine weitere hilfreiche Funktion. Nebenbei kann man Nachrichten als Gelesen markieren, wie man es bereits vom Mac, iPhone, iPad und dem iPod Touch her kennt und man kann Nachrichten nur von bestimmten Personen zulassen.

Drückt man die digitale Krone dreimal hintereinander, dann ruft das die Bedienungshilfen der Apple Watch auf. Dazu gehört unter anderem die von iPhone und iPad her bekannte VoiceOver-Funktion, mit deren Hilfe aktuell angezeigter Text laut vorgelesen wird. Mit Hilfe einer Zwei-Finger-Geste kann man durch den vorzulesenden Text scrollen und kann einerseits durch eine Bewegungsgeste der Uhr ausgelöst werden, oder per Doppeltap auf das Display der Apple Watch.

Die Bedienung der smarten Uhr von Apple ist dabei denkbar einfach: Ein Doppeltap mit zwei Fingern aktiviert eine Zoom-Funktion auf dem Display, während mit zwei Fingern der dargestellte Inhalt verschoben wird. Zusätzlich lässt sich die Empfindlichkeit der Bewegungssensoren über die Companion App einstellen, die Stereo-Audio-Balance verändern, die Transparenz, ein Graustufen-Modus aktivieren und System-Animationen ausschalten sowie Text fett darstellen.

Sicherheit und Fitness am Handgelenk

Wie das iPhone 6 auch ist die Nutzung von Apple Pay mit der Apple Watch nur über einen vorher einstellbaren Passcode benutzbar, welcher sich über die Companion App einrichten und verwalten lässt. Wird der Passcode 10 Mal hintereinander falsch eingegeben, kann man die Daten auf der Apple Watch automatisch löschen lassen, was der Sicherheit dient. Ebenfalls für eine egwisse Sicherheit dient eine andere Option: Wenn man einen längeren Passcode für seine Apple Watch nutzt, kann man diese entsperren, wenn man das verknüpfte iPhone entsperrt. Die Option ist natürlich rein optional.

Eine durchaus witzige Sache betrifft zum Schluss hin den Fitness-Gedanken der Apple Watch: Ist man über einen bestimmten Zeitraum hinweg inaktiv, so kann die Apple-Uhr einen darauf aufmerksam machen und zu ein bisschen Bewegung auffordern. Aber auch Berichte zu geleisteten Aktivitäten im Abstand von 4, 6 oder 8 Stunden sind möglich sowie eine statistische Übersicht zu beendeten Aktivitäten. Und zum Schluss lässt sich die automatische Berechnung von verbrauchten Kalorien bei Bewegung ein- oder ausschalten, sowie das Tracking von zurückgelegten Schritten und dem daraus resultierenden Fitness-Level.

Durchaus praktisch dürfte eine sonst eher uninteressante Seite der Apple Watch sein: Der Info-Bildschirm zu der Uhr zeigt den noch freien Speicherplatz auf der Apple Watch an, die Anzahl der auf der Uhr gespeicherten Bilder sowie ein paar Details zur Funk-Hardware und dergleichen. Gerade letzteres ist eine kleine Überraschung, da Apple bisher nur erwähnte, dass man Musik auf der Apple Watch selbst speichern kann. Insofern darf man gespannt sein, was die smarte Uhr letztlich wirklich alles kann.

Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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