Blackberry, bis Anfang diesen Jahres noch als Research in Motion (RIM) firmierend, war mal der Platzhirsch schlechthin, wenn es um Business-Smartphones ging und kaum ein anderes Unternehmen konnte den Kanadiern mit Geräten und darauf zugeschnittenen Diensten gefährlich werden. Dennoch ist Blackberry dermaßen ins Straucheln geraten, das man nach einem Käufer sucht. Mit unerwarteten Interessenten.
Blackberry-Smartphones galten noch vor einigen Jahren als ein Statussymbol für erfolgreiche Geschäftsleute, nahezu jeder wichtigere Krawattenträger hatte eines dieser RIM-Smartphones in der Hosentasche. Als sich das Management jedoch dazu entschloss, verstärkt auf den Consumer-Markt zu setzen, begann der Fall von Blackberry, der durch die enorm starke Dominanz von Android und iOS nur beschleunigt wurde. Zumal immer mehr Unternehmen auf die BYOD-Strategie (Bring your own Device) setzen, haben iOS und Android verstärkt Einzug gehalten. Nun sucht Blackberry unter der Leitung con CEO Thorsten Heins nach einem Ausweg und das ist nun mal der Verkauf des Unternehmens an einen neuen Investor. Wer jedoch in den Reihen der Interessenten steht, verwundert dann doch ein wenig.
Denn laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sind neben SAP, Intel und Cisco die Android-Größen LG und Samsung sowie Android-Entwickler Google an einer möglichen Übernahme interessiert. Angeblich soll Google sogar als Favorit einer Übernahme gelten, was höchstwahrscheinlich in erster Linie am Patentpool von Blackberry liegen dürfte. Schließlich haben die Kanadier in Sachen Software und Hardware nicht gerade allzu viel Interessantes zu bieten, schaut man mal von einigen innovativen Dingen in Blackberry OS 10 ab oder dem Blackberry Enterprise Server (BES).
Laut den bekannten Informationen ist Blackberry derzeit etwas unter 10 Milliarden US Dollar wert, wovon die Mail-Lösung alleine gute 3 bis 4,5 Milliarden US Dollar ausmacht und der Patentpool geschätzte 2 bis 3 Milliarden. Gerade da Blackberry mit zu den Smartphone-Pionieren zählt, könnten einige Patentrechtliche Schätze bei Blackberry verborgen sein, die in künftigen Verfahren durchaus ihren Nutzen als Druckmittel haben könnten. Was jedoch am Wahrscheinlichsten für eine Übernahme sein könnte, ist der nach wie vor noch gute Stand im Geschäftsumfeld, wo bekanntlich Google, Samsung und neuerdings auch LG einen großen Fuß in die Türe bekommen wollen.
Außerdem wäre die Übernahme von Blackberry für die „Google Apps for Business“ ein mehr als nur interessantes Gedankenspiel, könnte Google seine Apps für Unternehmen jeglicher Größte direkt mit passender Hardware anbieten.
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