Krisenbewältigung: Steht Blackberry demnächst zum Verkauf? Wie der Konzern bekannt gibt, wurde ein Komitee zur Prüfung der Wertsteigerung des Unternehmens ins Leben gerufen. Zu gangbaren Alternativen gehören die Prüfung nach strategischen Partnern oder gar der Verkauf des Unternehmens zum Zwecke der Erhöhung der Marktdurchdringung.
Die passende Pressemitteilung gibt wenig Anlass zur Hoffnung – vor allem die Mitarbeiter der Fertigungsfirmen dürften derzeit in Puncto Motivation ins Stocken geraten – so heißt es unter anderem es gäbe:
„keine Gewähr, dass dieser Versuch zu brauchbaren Ergebnissen führt. Die Firma beabsichtigt daher derzeit nicht, weitere Ankündigungen zur Entwicklung zu machen, sofern das Direktorium nicht eine Transaktion billigt oder auf andere Art die Prüfung strategischer Alternativen abschließt.“
Dabei wusste das Unternehmen im Jahre 2008 die Aktionäre durchaus zu begeistern: Mit einem Marktanteil von damaligen 44,5 Prozent versäumte das damalige RIM jedoch den Einstieg in die Smartphone-Branche mit Touch-Effekt, so dass Apple und Android sich mit erhöhter Markt Präsenz Kundschaft unter den virtuellen Nagel reißen konnten. Vor allem im Business-Bereich unterlag der Blackberry-Konzern, wichtige Geschäftskunden griffen lieber zu Ausweichlösungen.
Zum Erfolg der Initiative des damaligen RIM-Konzerns, Wege aus der Krise zu finden gibt es keine Zahlen. Dafür wurden die Beraterfirmen RBC Kapital Markets sowie J.P. Morgan hinzugezogen. Die Inangriffnahme beinhaltete die Lizenzierung des Betriebssystems Blackberry 10 sowie das Finden weiterer Geschäftspartner. Ein umkrempeln des Konzerns und die Fokussierung auf Android lehnte die Geschäftsführung letztes Jahr jedoch ab, wie das kürzlich bekannt gewordene „Project BBX“ zeigte. dabei hätte Blackberry damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Die eigenen Stärken im Geschäftsumfeld gepaart mit der Marktdurchdringung und Möglichkeiten von Android.
Die jetzige Meldung zeigt jedoch eindeutig, dass zwar nicht Hopfen und Malz verloren, jedoch reichlich Kundschaft verbüßt wurde. Trotz Innovationen und ausgereiftem OS zeigt sich, dass die Kunden weiter mit alten Besen kehren. Blackberry präsentiert zwar keinen neuen Wein in alten Schläuchen, es scheint aber als ob das etwas abgestandene Bouquet des Smartphone Produzenten mit einem üblen Nachgeschmack einhergeht. Die Sympathie der Kunden scheint eindeutig auf der Seite anderer Anbieter.
Das bestätigt auch die Meinung von Kommentar-Presse und Journalisten – Tenor der Schreibe: Es sei bereits etwas zu spät und Blackberry sei, zumindest als eigenständiges Unternehmen, ein baldiges Ende gewiss.
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