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Blackphone arbeitet an sicherem Tablet

Noch immer hat der NSA-Skandal die eine oder andere Auswirkung bis heute was sich dadurch zeigt, dass Unternehmen ihre eigene Sicherheit erhöhen. Oder gleich von Haus aus stark abgesicherte und mit Verschlüsselungsmechanismen ausgestattete Smartphones anbieten. So wie der Hersteller des Blackphone, welcher sein Geschäft angeblich in den Tablet-Bereich ausdehnen will.

Es führte zu einem riesigen Aufschrei im Sommer 2013, als der ehemalige NSA-Angestellte Edward Snowden Details zu den Spionage-Plänen des US-Geheimdienstes veröffentlichte. Über mehrere Monate hinweg kamen immer mehr erschütternde Details über die Arbeit des NSA, dem britischen GCHQ und in gewisser Weise auch des deutschen BND zum Vorschein, die allerdings mehr oder weniger ergebnislos verpufften. Zwar wurde einiges auf Seiten von Android und Co. unternommen um die Sicherheit zu erhöhen wie zum Beispiel den internen Speicher künftig direkt von Beginn an zu verschlüsseln (zum Beitrag), aber lediglich das Blackphone kann man als ein sicheres Smartphone bezeichnen.

Das Blackphone bekommt ein Tablet

Zumindest behauptet das der Hersteller, denn findige Entwickler haben bereits erfolgreich das Gegenteil beweisen können (zum Beitrag). Dennoch lässt sich das Unternehmen hinter dem Blackphone nicht in seinen Plänen beirren – in welchem unter anderem PGP-Erfinder Phil Zimmermann tätig ist – und arbeitet Berichten zufolge an einem ähnlich abgesicherten Tablet. Ob das Tablet der Blackphone-Macher ganz simpel Blacktablet genannt wird weiß niemand, aber naheliegend wäre es.

Ganz in der Tradition des Smartphones selbst soll das Tablet mit allerlei Sicherheitsmechanismen ausgestattet sein, welche zum Beispiel die Kommunikation verschlüsselt. Dafür ist unter anderem das auf Android basierende PrivatOS zuständig, welches jedoch keine Google Play-Services und keinen Google Play Store besitzt, sondern einen eigenen App Store. Allerdings betrachten gerade Käufer des Blackphone die Google-Dienste mit als die größten Datensammler, die letzten Endes von der NSA und anderen neugierigen Behörden angezapft werden könnten.

In Zukunft werden sich dennoch offiziell weitaus mehr Apps installieren lassen, da die Unternehmen hinter dem Blackphone in nächster Zeit die Kooperation mit einer größeren App-Store-Alternative bekannt geben wollen. Nur wann es soweit sein soll, was für Technik das Blacktablet haben könnte und wie hoch der Preis sein wird hat das Unternehmen nicht verraten. Nur so viel: Die Tablet-Variante des Blackphone soll sich im Highend-Bereich bewegen.

[Quelle: CNBC]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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