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Bloatware lässt sich unter Android 5.0 Lollipop deinstallieren

Wer ein Smartphone mit Vertrag bei einem der großen Netzbetreiber kauft, der findet in der Regel zahlreiche vorinstallierten Apps von eben diesem Provider vor. In der Regel lässt sich diese Bloatware nicht so ohne Weiteres entfernen, zumindest wenn man sein Smartphone nicht rooten will. Unter Android 5.0 Lollipop wird die Sache jedoch mit Play Auto Install deutlich verbessert.

Als Google zur Google I/O 2014 Android 5.0 Lollipop – damals noch als Android L bezeichnet – vorstellte, waren Project Volta, ART und das Material Design einige der Highlights des neuen Betriebssystems. Allerdings sind nicht alle zum Teil auch versteckten neuen Funktionen bekannt gemacht worden wie ein neuer Artikel von ars technica enthüllt. Vor allem was das Thema Bloatware betrifft könnte sich mit Lollipop einiges ändern und das zum Vorteil von Mobilfunkkunden sowie Mobilfunkanbietern.

Entfernbare Bloatware mit Play Auto Install

Das Zauberwort lautet dabei Play Auto Install, womit bei der Ersteinrichtung eines Smartphones automatisch und ohne großes Zutun vom Nutzer die Apps des jeweiligen Mobilfunkanbieters heruntergeladen werden. Das hat den Vorteil, dass in der Regel unerwünschte Bloatware nicht mehr in der im Normalfall schreibgeschützten /system-Partition gespeichert ist, sondern in der /data-Partition. Das wiederum bedeutet, dass Nutzer die Bloatware selbst in den Einstellungen deinstallieren können.

Aber auch Netzbetreiber können von Play Auto Install unter Android 5.0 Lollipop profitieren. Unter anderem lassen sich vorzuinstallierende Apps bei Bedarf gegen neuere Versionen austauschen, ohne das ein Netzbetreiber erst ein Firmware-Update verteilen muss. Der langwierige Weg einer anzupassenden und auch noch zu zertifizierenden Firmware entfällt damit. Kunden würden das honorieren, da unter anderem wichtige Updates der Smartphone-Hersteller selbst auch schneller bereitgestellt werden können.

Letztlich ermöglicht Google mit Play Auto Install sowohl Netzbetreibern als auch Kunden deutlich mehr Optionen was das Thema Bloatware betrifft. Zumindest wäre es definitiv eine Win-Win-Situation für beide Seiten unter der Voraussetzung, dass Mobilfunkanbieter überhaupt auf diese Möglichkeit von Google eingehen.

[Quelle: ars technica]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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