Die CES 2015 ist in den letzten Tagen der Ort von zahlreichen Premieren gewesen und eine davon ist der ZTE SPro2 genannte Pico-Projektor gewesen. Zwar gibt es bereits einige solcher Geräte, aber das Modell von ZTE ist dennoch etwas besonderes. Nicht wegen der überragenden Hardware, sondern durch Android als Betriebssystem.
Manchmal kann es wirklich vorkommen, dass man ein witziges Bild gefunden hat im Netz oder ein Video, welches man mit Freunden, Familie oder vielleicht sogar den Geschäftspartnern zeigen will. Letzteres wird zwar eher auf Diagramme und ähnliches hinauslaufen, aber im Grunde ist es dasselbe Prinzip. Wenn man nicht gerade ein Phablet sein Eigen nennt oder ein Tablet dabei hat, wird es schwierig mit dem Zeigen. Genau das soll der perfekte Moment für den ZTE SPro2 sein.
Bei diesem Gerät handelt es sich um einen weiteren Pico-Projektor, welcher durch mehrere Eigenschaften aus der Masse hervor sticht. Zum einen ist es die Leuchtkraft von gut 200 Lumen, die der ZTE SPro2 Pico-Projektor schafft. Zum anderen ist es die Auflösung von 1.280 x 720 Pixel die auf bis zu 120 Zoll oder 3 Meter dargestellt werden kann und nicht zuletzt ist es Android, welches als Betriebssystem auf dem Pico-Projektor installiert ist. Ein Punkt der auf viele Möglichkeiten der Nutzung schließen lässt.
Der verbaute Akku ist mit 6.300 mAh relativ groß dimensioniert für ein solch kleines Gerät wie den ZTE SPro2 Pico-Projektor und ermöglicht das Streamen von Videos bis zu 3 Stunden am Stück. Da wie schon erwähnt Android als Betriebssystem auf dem Gerät läuft, dienen beispielsweise Inhalte aus dem Google Play Store wie Google Play Filme als Quelle. Aber auch andere Quellen aus dem riesigen Android-Ökosystem wie Netflix oder maxdome sind denkbar, womit der ZTE SPro2 Pico-Projektor zum Home Theatre im Hosentaschenformat mutiert.
Einen weiteren Mehrwert bietet die Hotspot-Funktion des schwarzen Kastens: Die LTE-Verbindung lässt sich per Hotspot-Funktion und WiFi auf bis zu 10 Geräte verteilen. Übrigens kann man in dem Pico-Projektor zusätzlich eine MicroSD nutzen, USB-Sticks und selbst ein HDMI-fähiges Gerät per HDMI-Kabel anschließen. Einziger Wermutstropfen der ganzen Sache: Der ZTE SPro2 Pico-Projektor ist bisher nur für AT&T angekündigt. Ob und überhaupt zu welchem Preis das Gadget auch außerhalb der USA angeboten wird ist bisher nicht bekannt.
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