Kategorien: AndroidNews

Click ARM One: Das Projekt Ara für Tablets

Auf dem am Donnerstag zu Ende gegangenen MWC 2015 gab es unter anderem das Projekt Ara zu sehen, was quasi das Vorbild für das Click ARM One genannte Tablet ist. Denn wie bei dem Google-Projekt kann man auch mit dem Android Tablet etwas ganz besonderes machen: Einzelne Module selbst gegen bessere austauschen.

In der zweiten Jahreshälfte wird der erste richtig öffentliche Feldversuch für Projekt Ara starten und das anscheinend doch nicht nur in Puerto Rico, was Google noch vor einigen Wochen kommunizierte (zum Beitrag). Stattdessen wird man wohl wirklich international starten (zum Beitrag), aber das soll jetzt hier nicht Thema sein. Denn das Click ARM One getaufte Android Tablet des spanischen Unternehmens ImasD ist quasi dasselbe in grün wie Projekt Ara, bzw. dasselbe für Tablets.

Prozessor-Tausch im Click ARM One

Der Vergleich mit dem Projekt von Google kommt nicht von ungefähr, denn auch bei diesem Tablet lassen sich einzelne Module ganz nach Belieben vom Nutzer auswechseln. Zwar stehen nicht ganz so viele Module im Click ARM One Tablet zur Verfügung, aber mit Prozessor, RAM, Speicher, Akku und selbst de 10,1 Zoll großen Display sind die wichtigsten Komponenten wechselbar. In einem wesentlichen Punkt unterscheidet sich das Tablet jedoch von anderen Geräten: ImasD unterstützt neben Android auch Tizen, Ubuntu und andere nicht näher genannte Betriebssysteme.

Ausgeliefert wird das Click ARM One – ARM steht übrigens für Advanced Removable Modules und nicht für die Prozessor-Architektur ARM – mit einigen Basis-Modulen. Dazu gehört ein CK Core Modul mit einem 1,4 GHz schnellen Samsung Exynos 4412 Quad-Core und 2 GB RAM. Weitere Basis-Module umfassen ein Mainboard mit WLAN, Bluetooth, USB- und HDMI-Schnittstelle, während das Dsiplay-Modul ein 10,1 Zoll großes Display mit 1.280 x 800 Pixel besitzt.

ImasD nimmt derzeit die ersten Vorbestellungen für das auf zunächst 1.000 Stück limitierte Click ARM One an, dessen Auslieferung im Sommer 2015 erfolgen soll. Der Preis für ein Gerät beträgt 289 Euro. Einzige Unbekannte derzeit ist noch, wie groß das Angebot an zusätzlichen Modulen für das Click ARM One ausfällt. Zwar versucht das Unternehmen Partner für neue Module zu finden, aber wie erfolgreich das sein wird ist jetzt noch nicht abzusehen. Und für einen kleinen Test dürfte es trotz 289 Euro auch zu teuer sein.

[Quelle: Click ARM]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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