Das chinesische Unternehmen OPPO hat mit Modellen wie dem OPPO Find 5 einen vielbeachteten Einstand feiern können und bekommt sogar das aktuelle ColorOS 2.0 noch als Update. Was allerdings zunächst toll klingt ist auf den zweiten Blick gar nicht mehr so toll. Denn das offizielle Update ist eigentlich eine Custom ROM von außerhalb.
Eine der wesentlichen Eigenschaften von Android ist dessen Offenheit und die Möglichkeit eine Oberfläche zu implementieren, welche den eigenen Vorstellungen entspricht. Samsung TouchWiz, HTC Sense, Sony Xperia Launcher oder ColorOS bei OPPO seien da nur mal zu nennen und gerade letzteres macht nun in Form von ColorOS 2.0 eher negative Schlagzeilen. Denn weil man selbst nicht genügend Vollzeit-Entwickler einstellen kann, wurde das KitKat-Update kurzerhand an externe Entwickler als Auftrag vergeben. Mit sonderbarem Ergebnis, welches zu einigem Ärger führt.
Kurz gesagt, das offizielle Update mit Android 4.4 KitKat und der OPPO-eigenen Oberfläche ColorOS 2.0 ist von Bugs nur so durchzogen wenn man den ersten Nutzerberichten Glauben schenken mag. Kurz nach dem die ersten Beschwerden auftauchten, nahm ein Mitarbeiter Stellung und erklärte, dass das Update von „externen Entwicklern“ erstellt wurde. Im Prinzip ist das Update nichts anderes als eine OmniROM für das Find 5, welches besagte „externe Entwickler“ lediglich mit der ColorOS 2.0 Oberfläche versehen haben und mit Hilfe von PatchROM portiert.
Letzteres ist ursprünglich eine Tool-Sammlung zur einfachen Portierung der MIUI-Oberfläche für andere Android-Smartphones, was noch einiges an Handarbeit bei der Anpassung einzelner Funktionen benötigt. Und eben das ist nicht erfolgt, weswegen beispielsweise NFC nicht funktioniert, keine Standby-Gesten, die ColorOS Kamera ist nicht vorhanden und noch einige andere grundlegende Dinge. Dabei war das Find 5 ein richtig guter Start für das Unternehmen:
Was die Sache nicht gerade besser macht: OPPO hat mit keinster Silbe OmniROM in der Ankündigung des ColorOS 2.0 Updates genannt und selbst die Veröffentlichung des Kernel-Quellcodes wie es die GPL-Lizenz vorsieht ist nicht erfolgt. Ob die Probleme noch zeitnah behoben werden oder es vielleicht ein (nahezu) komplett fehlerfreies finales Update geben wird ist unklar. Zumindest gibt der Alpha-Status ein kleines bisschen Hoffnung. Letztlich ging es dem Unternehmen wohl nur darum sagen zu können, dass man ColorOS 2.0 und Android 4.4 KitKat für das OPPO Find 5 bereitstellen konnte.
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