Smartphones machen mittlerweile den Großteil aller Verkäufe in der Mobilfunkbranche aus, zumindest lässt sich das in den Industrienationen statistisch beobachten. Die kleinen Alleskönner haben sich über die Jahre durch immer mehr Leistung bessere Funktionen zum täglichen Begleiter entwickelt, den man jedoch nur ungern im Freien benutzt: Die Displays spiegeln einfach viel zu stark.
Spiegelnde Displays sind eines der größten Ärgernisse, egal welches Gerät man als Beispiel heranzieht. Gerade wenn die Sonne scheint zieht es einen unweigerlich ins Freie, Straßencafés laden zum Verweilen ein. Wenn dann das Smartphone klingelt und man es aus der Tasche holt, kommt es vor, dass man nichts sehen kann vor lauter Spiegelungen. Zwar bieten spiegelnde Displays bessere Kontraste und Farbwerte in dunklen Umgebungen aber wer öfters sich draußen aufhält, wird spiegelnde Displays schon lange innerlich verfluchen. Ein Umstand, den Corning nun ganz entschieden angehen will. Corning selbst ist in erster Linie für seine Glasscheiben der Marke Corning Gorilla Glass bekannt, welches im Großteil aller Smartphones eingesetzt wird. Insbesondere durch die Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer hebt sich Corning von der Konkurrenz ab, wobei auch Gorilla Glass ansehnlich splittern kann.
Dennoch hat das Unternehmen auf der Mobile Technology Summit 2013 einen Glas-Prototypen vorgestellt, welcher auf den ersten Blick aussieht, als hätte da jemand ein Loch in die Glasscheibe geschnitten. Das dem nicht so ist wird erst bei näherer Betrachtung ersichtlich, denn der runde „Fleck“ ist das besagte entspiegelte Glas, an welchem Corning aktuell forscht. Angestrebtes Ziel bei dieser Glastechnologie ist ein Reflektionswert von gerade mal 1%, üblich sind derzeit 5% bei Glasscheiben für Displays. Erreichen will das Corning durch die Verwendung von Glasfasern, wie sie unter anderem bei Glasfaser-Kabeln zum Einsatz kommen.
Übrigens will Corning mit der neuen Glasscheibe auch das leidige Thema „Bakterien und andere Keime auf dem Display“ angehen. dazu wird auf eine spezielle Beschichtung gesetzt, welche besagte Bakterien und Keime besonders effektiv dezimieren soll. In Zeiten wo wir auf allen möglichen Touchscreens und anderen Oberflächen „herumtatschen“, keine allzu schlechte Idee. Und um all das noch zu toppen, soll der Glas-Prototyp einem Druck von etwa 10 Gigapascal standhalten können. Corning veranschaulicht das mit 10.000 übereinander gestapelten Elefanten, was zugegebenermaßen in bildlicher Vorstellung urstkomisch aussieht. Das einzige was die Aussichten trüben dürfte ist die Tatsache, dass das neue Glas von Corning noch etliche Monate braucht, um überhaupt in den ersten Smartphones verbaut zu werden. Trotzdem lässt sich schon jetzt sagen, dass das entspiegelte Glas von Corning neben flexiblen Displays DER Trend bei mobilen Displays werden dürfte.
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