CyanogenMod ist die wohl bekannteste Custom ROM für Android-Geräte der Welt, deren Entwicklung mittlerweile das von Chef-Entwickler Steve Kondik mitgegründete Unternehmen CyanogenMod Inc. übernommen hat. Allerdings muss ein Unternehmen wirtschaftlich arbeiten aber dazu braucht es erst mal etwas Kapital. Geld, dass das Unternehmen jüngst deutlich vergrößerte.
Als Steve Kondik die Gründung von CyanogenMod Inc. bekannt gab, war das eine ziemlich starke Überraschung. Die führende Custom ROM der Android-Szene soll sich mit diesem Schritt noch besser pflegen lassen, denn die beteiligten Entwickler könnten in Vollzeit an der Quellcode-Portierung, Optimierung und Erweiterung arbeiten. Auch wenn die eigentliche Custom ROM CyanogenMod weiterhin als Open Source zur Verfügung steht, muss ein Unternehmen Gewinn erwirtschaften. Bis das entsprechende Ökosystem als Grundlage dafür aufgebaut ist, sorgen Investoren für das nötige Kapital.
Und da sind durchaus einige Größen mit vertreten, unter den Investoren. Zum Start des Unternehmens konnten bereits gut 7 Millionen US-Dollar eingesammelt werden, die aktuell mit weiteren 22 Millionen US-Dollar aufgestockt wurden. Was die Sache so interessant macht, sind zwei der neuen Investoren. Zwar ist die Beteiligungsgesellschaft Andreessen Horowitz bei der zweiten Finanzierungsrunde federführend gewesen aber ein anderes Unternehmen sticht dennoch hervor. Die größte Aufmerksamkeit hat Tencent bekommen, das größte und zeitgleich profitabelste Online-Unternehmen der Volksrepublik China.
Kirt McMaster, CEO von CyanogenMod Inc., hat gegenüber GigaOm erklärt, was das Unternehmen eigentlich mit seinem nun fast 30 Millionen US Dollar Kapital eigentlich anstellen möchte. Zunächst soll die Belegschaft von CyanogenMod Inc. deutlich angehoben werden, von bis zu 50 neue Angestellte in einem neuen Büro innerhalb der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen ist die Rede. Diese Mitarbeiter könnten sich dann gegen Ende des kommenden Jahres um die Etablierung von CyanogenMod Inc. als Marke kümmern, inklusive dem Aufbau eines zugehörigen Kundenservice. Damit will CyanogenMod Inc. die Massen erreichen und nicht nur die Smartphone-Enthusiasten.
Auf das Thema des CyanogenMod Installer angesprochen, erklärte McMaster die sehr gute Beziehung zu Google und das man bei CyanogenMod Inc. an einer App arbeite, die nicht gegen die Bestimmungen des Google Play Store verstoßen würde. Das beinhaltet beispielsweise einen deutlichen Warnhinweis und die Möglichkeit, die Daten des Smartphones vor dem Prozedere zu sichern und bei Bedarf wieder zurückzuspielen. Bis dahin ist das manuelle Flashen von CyanogenMod unabdingbar.
Zum Schluss erklärte McMaster, dass sich CyanogenMod Inc. demnächst zu weiteren Schritten in Sachen Hardware äußern werde. Das Oppo N1 in der CyanogenMod Sonder Edition des chinesischen Herstellers Oppo ist damit tatsächlich erst der Anfang einer Smartphone-Offensive, auf deren Geräte die Aftermarket Firmware bereits vollständig vorinstalliert ist. Das nächste Jahr dürfte also so einiges bereithalten für Fans von CyanogenMod.
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