Diese Woche findet in der taiwanischen Hauptstadt Taipei die Computex 2015 statt, welche als die größte und vor allem wichtigste IT-Messe gilt. Insofern verwundert es nicht, dass die Messe für größere Ankündigungen aus dem Hardware-Bereich genutzt wird. Und genau das ist bei der Keynote von Intel der Fall gewesen. USB Typ-C spielt dabei eine größere Rolle, denn diese Technologie soll der Standard für Smartphones, Tablets, Notebooks und weitere Geräte der PC-Technik werden.
Die neue Generation des USB-Standards ist bereits im 2015er MacBook, dem Google Chromebook Pixel 2 und den drei Android Smartphones des chinesischen Unternehmens LeTV (zum Beitrag) verbaut, sodass USB Typ-C gewissermaßen seine Premiere schon hinter sich hat. Nun will allerdings Intel zumindest was die Steckverbindungen betrifft, sowohl USB als auch Thunderbolt kompatibel machen. Heißt nichts anderes, als dass ein USB Typ-C Kabel in eine Thunderbolt 3 Buchse passt und dennoch ganz normal nach den Richtlinien des USB-Standard funktioniert.
Über den sogenannten Superset Host beherrscht die neue Thunderbolt 3 Schnittstelle allerhand Protokolle, die von USB 3.1 mit seinen vollen 10 Gbit/Sekunde, DisplayPort 1.2, PCI Express der dritten Generation, bis hin zum eigenen Thunderbolt-Protokoll reichen. Damit eignet sich ein einziger Anschluss für Thunderbolt-Geräte, für nahezu jedes beliebige Display und Milliarden von USB-Geräten. Und alles nur wegen der USB Typ-C Steckverbindung.
Auch wenn Thunderbolt 3 damit Stecker-kompatibel zu USB Typ-C ist, so ist eine reine Thunderbolt-Verbindung mit ihren theoretisch maximal 40 Gbit/Sekunde dennoch erheblich schneller als ein reines USB Typ-C Kabel. Weiterhin bietet Thunderbolt 3 zusätzlich die doppelte Bandbreite für Bildübertragungen und kann trotzdem zeitgleich angeschlossene Geräte mit Strom versorgen. Gemäß dem USB 3.1 Standard kann ein Thunderbolt 3 Kabel somit bis zu 100 Watt für Notebooks und bis zu 15 Watt für andere Geräte bereitstellen.
Laut Intel sollen die ersten Geräte mit der neuen Thunderbolt 3 Schnittstelle noch vor Ende diesen Jahres im Handel erhältlich sein. Spannend dürfte die Reaktion seitens Apple werden, denn der US-Konzern aus Cupertino ist nicht nur der Mitentwickler des ursprünglichen Thunderbolt-Standards, sondern auch der einzige Unterstützer im größeren Stile.
Insbesondere die Kosten für ein Kabel will Intel gehörig senken: So gibt es ein passives Kupferkabel mit maximal 2 Meter Länge und 20 Gbit/Sekunde, während ein aktives Kupferkabel zwar teurer aber mit 40 Gbit/Sekunde auch schneller ist. Ein optisches Kabel soll die mögliche Länge sogar auf bis zu 60 Meter ausdehnen.
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