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Eric Schmidt: Verhältnis zwischen Apple und Google wird wieder besser

Der Kampf um Marktanteile wird nach gut 5 Jahren im Prinzip von zwei Schwergewichten beherrscht: iOS von Apple und Android von Google bzw. der Open Handset Alliance. Dieser Konkurrenzkampf hat mitunter auch mal einige eher merkwürdige Züge angenommen, insbesondere Steve Jobs hegte einen regelrechten Hass auf die Konkurrenz aus Mountain View.

Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass der Mitbegründer von Apple Steve Jobs, einen tiefen Groll gegen Android hegte. Wenn es nach Steve Jobs gegangen wäre, hätte er Android in einem thermonuklearen Krieg dem Erdboden gleich gemacht, da der Erfinder von Android, Andy Rubin, sich schamlos bei Apples iOS bedient hätte. Bevor Rubin Android als Betriebssystem auf Java-Basis aus der Taufe gehoben hat, arbeitete er als Entwickler bei Apple. Dieser Vorwurf wurde zwar während diverser Verhandlungen über Patentklagen entkräftet, dennoch hörte das Zetern gegen Android nicht auf. Insofern ist die Tatsache kurios gewesen, dass Eric Schmidt jeweils einen Stuhl in den Aufsichtsräten beider Konzerne hatte. Mittlerweile ist Eric Schmidt jedoch nur noch im Aufsichtsrat von Google: Als Vorstandsvorsitzender.

 

Schwierige Differenzen

Da Google immer stärker aufholte zu Apple und iOS sah sich der Konzern von Steve Jobs genötigt, sich von einigen Google-Diensten zu trennen. Unter anderem der Google-Suche im Sprachassistenten Siri, das prominenteste weil mit den größten Startschwierigkeiten behaftete Beispiel ist allerdings Apple Maps. Man kann also durchaus behaupten, dass das Verhältnis zwischen beiden Groß-Konzernen alles andere als toll ist.

Dennoch wird die Kluft zwischen Apple und Google langsam wieder kleiner, wie Eric Schmidt während der alljährlichen Allen & Co. Media-Konferenz erzählte. Viele kleinere Gespräche mit den verantwortlichen beider Konzerne, an denen Googles Chief Business Officer Nikesh Arora ganz besonders beteiligt war, haben nun zu einem besseren Klima zwischen beiden Konzernen geführt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der aktuelle Apple-CEO Tim Cook den Konzern weit weniger emotional und eine Spur rationaler führt als sein Vorgänger, Freund und Mentor, Steve Jobs. Außerdem darf man nicht vergessen, dass beide Konzerne nach wie vor enge geschäftliche Beziehungen unterhalten. Außerdem haben die iOS-Nutzer gezeigt, wie wichtig ihnen die Online-Dienste von Google für den Apple-Konzern sind. Verdammt viele haben sich nach dem Fallenlassen von Google Maps, YouTube oder Gmail die entsprechenden Google-Apps aus dem iTunes App Store wieder installiert. Insofern kann man nur sagen: Beide Konzerne brauchen sich und daran wird sich so schnell wohl nichts ändern.

[Quelle: Reuters | via AndroidAuthority]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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