Alle Welt kennt das Smartphone namens iPhone des US-amerikanischen Konzerns Apple, schließlich wird es ziemlich prominent beworben. Zudem macht das Smartphone immer wieder von sich Reden durch dessen simples Design, dem vergleichsweise sehr hohen Anschaffungspreis sowie dem Betriebssystem namens iOS. Nur wenn sich ein Konkurrent erdreistet, sich am Design, der Software oder dem Namen zu vergreifen, geht Apple auf die Barrikaden.
Vor allem wegen dem Design und mancher Software-Technologien musste in der Vergangenheit insbesondere der südkoreanische Konkurrent Samsung sich rechtliche Schritte von Apple gefallen lassen, dabei ist Apple selbst nicht gerade ein Engel in solchen Dingen. Bestes Beispiel dürfte der Namensstreit um das Wort „iPhone“ mit dem US-amerikanischen Netzwerktechnik-Ausrüster Cisco, welche die Namensrechte seit 1998 innehatten. Selbst Linksys hatte damals schon ein VoIP-Telefon namens iPhone im Sortiment gehabt. Egal, Apple hat sich mit Cisco einigen können und besitzt nun in den USA die Namensrechte an der Marke „iPhone“.
Nur besitzt Apple nicht in jedem Land der Welt die Namensrechte an der Marke „iPhone“, bzw. nicht für jede Warenklasse. So besitzt Apple im südamerikanischen Brasilien die Namensrechte nur für die Warenklassen „Kleidung“ und „Schuhe“, während die Warenklassen für Technik nicht abgedeckt sind. Denn diese Namensrechte liegen beim brasilianischen Konzern IGB Eletrônica bzw. dessen Tochter-Unternehmen Gradiente und das schon seit dem Jahre 2008 (der Antrag auf das Namensrecht wurde im Jahr 2000 eingereicht). In wenigen Tagen wird nun die brasilianische „Bundesbehörde für das geistige Eigentum“ (INPI) dem Konzern Apple die Marke „iPhone“ aberkennen.
Die Aberkennung betrifft aber nicht nur die Hardware-Sparte von Apple, denn auch im Software-Angebot darf der Markenname iPhone nicht mehr genutzt werden. Als Folge dessen muss Apple zwangsweise diverse Apps und Dienste einer Umbenennung unterziehen, will man weiterhin in Brasilien tätig sein. Es könnte aber auch noch härter kommen, denn am 14. Februar wird eine Entscheidung über ein mögliches Verkaufsverbot für den brasilianischen Markt gefällt werden. Und da der brasilianische Mobilfunkmarkt sich im starken Wachstum befindet, könnte das erhebliche Einbußen für Apple bedeuten. Immerhin zeigt sich: Es gibt auch noch echte Gerechtigkeit auf dieser Welt.
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