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Flexible Displays: LG startet Massenproduktion im 4. Quartal

Displays von Smartphones nehmen in ihrer Größe immer mehr zu und werden dadurch immer anfälliger für Beschädigungen. Zwar wird versucht immer härtere und widerstandsfähigere Glasscheiben wie Corning Gorilla Glass 3 zu entwickeln aber dieser Weg wird irgendwann zu Ende sein. Ein neuer Ansatz sind da flexible Displays und der südkoreanische Konzern LG wird seiner Konkurrenz wohl einen großen Schritt voraus sein.

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show 2013 in Las Vegas hatte Samsung erstmals seine flexiblen AMOLED-Displays anhand verschiedener Prototypen präsentiert, auf denen neben Android auch Windows Phone lief. Mehr ist bisher allerdings nicht daraus geworden, eine Massenfertigung hat Samsung noch nicht angekündigt. Ganz im Gegenteil zu LG, denn der südkoreanische Konkurrent hat gegenüber der Korea Times mitgeteilt, dass man noch im 4. Quartal mit der Massenfertigung der eigenen Interpretation eines flexiblen Displays beginnen werde. Erste damit ausgestattete Geräte wie Smartphones, Tablets oder Fernseher brauchen wir aber nicht vor dem 1. Quartal 2014 erwarten.

Bereits seit etlichen Jahren forschen und entwickeln die beiden Konzerne Samsung und LG an entsprechenden Displays, um diese widerstandsfähiger gegen äußerliche Einwirkungen zu machen. Denn im Gegensatz zu einer starren Displayscheibe kann ein flexibles Display der Druckeinwirkung einfach nachgeben. Aber auch neue Design-Konzepte würden durch flexible Displays ermöglicht, wie ein abgeflachter News-Ticker am Rand eines Gerätes, wie es Samsung bei seiner diesjährigen Demonstration auf der CES 2013 zeigte. Samsung zeigte seine Youm genannte Technologie übrigens bereits vor 2 Jahren.

LG selbst will mit der Auslieferung der ersten Displays an seine Partner freilich so schnell wie möglich beginnen, einer der ersten Kunden der LG-Displaysparte ist der LG-Konzern selbst, denn nach wie vor hält sich das Gerücht, dass im G2 oder G Pro 2 bereits ein solches flexibles Display stecken könnte. Und damit könnte LG dem Konkurrenten Samsung mal in einem Bereich zuvor kommen, da Samsung mit seinen Youm-Displays in der Massenfertigung noch Probleme zu haben scheint.

Die Probleme bei Samsung liegen in der Skalierbarkeit der Produktion, die Ausbeute scheint noch nicht wirklich wirtschaftlich für den Konzern aus Südkorea zu sein. Im Gegensatz zu LG, denn laut Konzern-Chef Koo Bon-moo kann die Display-Sparte des LG-Konzerns monatlich geschätzte 12.000 Sheets produzieren, wovon ein Sheet je nach Zuschneiden an die 100 Einzel-Displays abwerfen kann, je nachdem wie groß der „Auswurf“ ausfällt.

[Quelle: Korea Times | via MobileGeeks]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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