In den letzten Jahren haben Foto-Netzwerke wie Instagram, Pinterest und andere Konkurrenten ein erhebliches Wachstum erfahren, gegen welche sich Google auf eine besondere Art versucht zu wehren. Anstelle das eigene Social Network in diese Richtung weiter auszubauen mit speziellen Foto-Sammlungen, wird kurzerhand die Online-Suche für Bilder auf mobilen Geräten angepasst.
In der Regel führen die großen Internet-Konzerne neue Funktionen für ihre Online-Dienste in den USA ein, wo der Großteil besagter Konzerne auch ihren Unternehmenssitz haben. Aktuell ist das mal wieder bei Google der Fall, doch dieses Mal ist die Bildersuche des Suchmaschinen-Giganten an der Reihe. Ab sofort können US-Nutzer Bilder nach denen sie suchen, markieren und in Sammlungen sortieren, um sie für irgendwann später vormerken zu können.
Verfügbar ist die neue Funktion wie bereits erwähnt zunächst nur in den USA, wo man via Browser darauf zugreifen kann. In den Smartphone-Apps selbst ist die Funktion noch nicht implementiert von den Entwicklern. Es ist damit zu rechnen, dass Google die neuen Funktionen der Bildersuche in den kommenden Wochen und Monaten auch in anderen Ländern freischaltet.
Der Sinn Bilder in der Bildersuche zu markieren könnte sich als äußerst praktisch erweisen, wenn man Bildmaterial zu einem bestimmten Thema sucht, diese Bilder aber nicht lokal auf seinem Desktop-Rechner oder Smartphone speichern möchte. Oder man sucht nach genau diesem Bild oder Thema irgendwann später noch einmal. Alle gespeicherten Bilder lassen natürlich auch selbst verwalten. Ist man zum Beispiel im Chrome-Browser mit seinem Google-Konto eingeloggt, kann man unter der Adresse google.com/save auf seine markierten sowie in Sammlungen zusammengefassten Bilder zugreifen. Funktioniert kurioserweise allerdings nur im mobilen Browser auf dem Smartphone und nicht im Desktop-Browser.
In gewisser Weise ist der Vergleich zu den Google+ Sammlungen gar nicht so verkehrt, wenn auch bei näherer Betrachtung einige Unterschiede zu Tage kommen. So beinhalten die Sammlungen des Social Networks neben Bildern auch Videos sowie Links und werden nicht zentral an einem Ort gespeichert. Vielmehr handelt es sich um eine erweiterte Hashtag-Funktion, was die Sammlungen der Bildersuche eben nicht sind.
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