Gestern Abend gegen 18 Uhr deutscher Zeit hatte Google nach San Francisco geladen, um die neusten Neuigkeiten aus der großen Google-Welt mit uns zu teilen. Da Sundar Pichai, der Leiter der Sparten „Chrome and Apps“ und „Android“ als Gastgeber fungierte, konnte das nur eines heißen: Ein neues Android, ein neues Nexus und was Neues aus der Welt von Chrome. Im ersten Teil widmen wir uns dem neuen Nexus 7.
Das Google gestern so einiges aus der Welt von Android zu zeigen hat, war eigentlich ein offenes Geheimnis seit der Google I/O 2013, welche wie angekündigt wieder in erster Linie von Entwickler für Entwickler gewesen war. Ein neues Android oder gar ein neues Nexus? Fehlanzeige. Das hat der Konzern mit Sitz in Mountain View, Kalifornien gestern endlich nachgeholt. Von daher widmen wir uns jetzt erst einmal dem neuen Nexus 7, welches im Prinzip im Voraus bereits komplett bekannt war. Dennoch hier noch einmal die offiziellen technischen Daten des neuen Nexus 7.
Und jetzt das Interessanteste, die Preise: Das kleine Modell mit 16 GB internem Speicher wird für 229 US Dollar bzw. Euro im Play Store verkauft, mit 32 GB kostet das neue Nexus 7 269 US Dollar bzw. Euro. Und das Top-Modell kommt mit 32 GB Speicher und LTE-Modem zum Kunden für 349 US Dollar bzw. Euro. In den USA kann es bereits vorbestellt werden, in Deutschland und weiteren Ländern in der Welt soll es voraussichtlich im August zu haben sein.
Das Display des neuen Nexus 7 bietet wie erwartet die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, was bei 7″ Größe eine Pixeldichte von satten 323 PPI bietet. Damit empfiehlt sich das neue Nexus 7 schon von selbst als ein Gerät zum Medien-Konsum, was für FullHD-Medien kein Problem sein dürfte. Und damit Filme oder Musik auch entsprechend genossen werden können, hat ASUS dem neuen Nexus 7 Stereo-Frontlautsprecher spendiert, welche (virtuellen) Surround-Sound bieten. Verantwortlich für den Surround-Sound zeichnet sich das Fraunhofer IIS, welche unter anderem an der Entwicklung des MP3-Formats beteiligt waren.
Vorinstalliert sein wird natürlich Android 4.3 Jelly Bean, welches wie üblich auch für ältere Nexus-Modelle verteilt werden wird aber dazu später mehr. Als Antrieb kommt dieses Mal ein Snapdragon S4 Pro Quadcore aus dem hause Qualcomm zum Einsatz und nicht wie von manchen gehofft ein Snapdragon 600. Die Entscheidung ist dennoch nicht schlecht gewesen, denn laut Google verhilft der S4 Pro dem neuen Nexus 7 zu bis zu 80% mehr Leistung im direkten Vergleich zum Tegra 3 (NVIDIA Tegra T30L) des ersten Nexus. Die Grafikleistung ist dank der Adreno 320 GPU übrigens um das bis zu Vierfache angestiegen, was angesichts des FullHD-Displays auch dringend nötig sein dürfte.
Und obwohl der Akku nominell mit 3.950 mAh kleiner ist als der 4.325 mAh große Akku des ersten Nexus 7, hält das neue Nexus 7 bis zu 1 Stunde länger durch. Offiziell gibt Google bis zu 10 Stunden für das Surfen im Netz an (WLAN) und bis zu 9 Stunden für die Wiedergabe von Videos. Aufgeladen werden kann das neue Nexus 7 übrigens auch drahtlos, Google bzw. ASUS haben einen zum Qi-Standard kompatiblen Akku verbaut. Ideal für diejenigen, die bereits ein Nexus 4 inklusive Qi-Ladestation ihr Eigen nennen können.
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