Das zeigt der führende Konzern in der Entwicklung des 5G-Netzstandards HUAWEI aktuell in Kooperation mit NTT DoCoMo in Japan, wo man in einem größer angelegten Feldtest einen neuen Rekord aufstellen konnte, was Downloads über ein Mobilfunknetz betrifft. Satte 3,6 Gbit/Sekunde erreichten die beiden Partner im Feldtest, der im Frequenzbereich von etwa 6 GHz durchgeführt wurde.
Nur zum Vergleich: LTE selbst ist derzeit in Deutschland laut dem LTE-Cat6-Standard maximal 225 Mbit/Sekunde schnell in der Theorie, sprich knapp 0,23 Gbit/Sekunde. Da ist selbst LTE Cat9 mit realen 410 Mbit/Sekunde (zum Beitrag) im Vergleich dazu erschreckend langsam.
Sicherlich haben Nokia mit knapp 10 Gbit/Sekunde und auch Samsung mit gut 7,8 Gbit/Sekunde schon schnellere Geschwindigkeiten hinbekommen, allerdings wäre in beiden Fällen durch die Nutzung von Frequenzen um die 78 GHz respektive 28 GHz eine komplett neue Netztechnik von Nöten. Da ist der 5G-Ansatz von HUAWEI und NTT DoCoMo mit 6 GHz weitaus wirtschaftlicher. Hinzu kommt, dass die 5G-Tests von HUAWEI und NTT DoCoMo „in freier Wildbahn“ durchgeführt wurden und nicht unter kontrollierten Laborbedingungen.
Oder wie es Takehiro Nakamura als Vice President of 5G bei NTT DoCoMo formulierte:
„Als die Ersten in der Welt mit einem solch erfolgreichen und großen Test in einer Mehrbenutzerumgebung ist dass ein wichtiger Meilenstein. Dies ist sehr ermutigend, da die Branche daran arbeitet, diesen Standard bis 2020 zu kommerzialisieren. Die Teams von HUAWEI als auch NTCC DoCoMo haben enorme Anstrengungen für dieses Ziel unternommen. Ich freue mich auf weitere und noch beeindruckendere Ergebnisse, wenn wir die nächste Phase im Feldversuch in Japan starten.“
Dem hatte HUAWEI Wireless Chief Technology Officer (CTO) Dr. Wen Tong nur folgendes hinzuzufügen:
„Diese gemeinsame Feldstudie stellt einen bedeutenden Fortschritt dar in HUAWEIs Engagement bei der Entwicklung des technologischen 5G-Standards bis zum Jahr 2018. Solche Ergebnisse zeigen, dass wir schnell vorankommen und auf dem richtig Weg sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Dinge die wir gelernt haben, künftig in noch innovativeren technologischen Fortschritten im Bereich der 5G-Forschung resultiert.“
Dem kann man wirklich nur beipflichten und hoffen, dass sich die Größen der Branche möglichst unkompliziert auf einen gemeinsamen Standard einigen können und der Netzausbau für 5G nicht zu lange dauert.
Andererseits dürften die Netzbetreiber gerne auch jetzt schon für erheblich bessere Netze sorgen was LTE betrifft. Denn auch wenn in der Theorie bei Vodafone zum Beispiel LTE Cat6 mit bis zu 225 Mbit/Sekunde möglich ist: Nicht immer ist ein stabiles LTE-Netz geschweige denn überhaupt LTE verfügbar.
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