Das iPhone trifft es regelmäßig, den iMac hat es schon getroffen, das MacBook ebenso und nun auch die Apple Watch. Die Rede ist von dem Zerlegen des Produktes durch die Reparatur-Experten von iFixIt, wodurch es immer wieder mal interessante Einblick in das Innere von neuen technischen Geräten gibt.
Um möglichst anderen zuvor zu kommen, hat iFixit in Australien – dieser Markt hat die Apple Watch als erstes bekommen – mit MacFixit zusammen gearbeitet. Das Ergebnis ist eine bebilderte Tour in das Innere der Smartwatch von Apple, die sich wie erwartet als nicht gerade einfach herausstellte. Der erste Schritt ist natürlich das Entfernen des Armbandes, bevor es überhaupt weitergehen kann mit dem Teardown. Und dieser erfolgt über das Display, welches mit einer Heißluftpistole von allerhand Klebstoff zu befreien ist.
Nachdem das Display der Smartwatch entfernt und das Verbindungskabel zum Logicboard vorsichtig entfernt wurde, musste der 205 mAh fassende Akku entfernt werden und danach gab es schon das erste größere Problem. Für eine besonders kleine Tri-Wing Schraube musste der Reparatur-Profi den nötigen Schraubenzieher erst einmal mit einer Metallpfeile extra anpassen, damit es weitergehen konnte.
Ist diese erste Hürde in der erstaunlich kompakt gebauten Apple Watch überstanden, kommen das mit dem Lautsprecher verbundene Taptic-Engine Modul zum Vorschein, die Gummieinlässe zum Abdichten des Gehäuses vor eindringendem Wasser sowie die Taste an der Seite, welche als ein „Telefon für Ameisen“ wegen ihrer Größe und der technischen Realisierung beschrieben wird.
Interessant ist spätestens nach diesem Schritt, dass auch das Retail-Modell der Apple Watch über einen Diagnose-Port verfügt und witzigerweise damit genauso viele Anschlüsse besitzt, wie das neue 2015er MacBook mit 12 Zoll Display. Entfernt man nun den Sensor für die digitale Krone, wird der Zugang zum Apple S1 SoC (System-on-a-Chip) frei, dem eigentlichen Herzstück der Apple Smartwatch. Jedoch lässt sich dieser kaum entfernen, ohne das man die Uhr selbst beschädigt: Der Grund sind zahlreiche anscheinend an der Platine selbst verlötete Kabel.
hat man sich dennoch weiter vorgearbeitet, kommen diverse Sensoren der Apple Watch zum Vorschein wie zum Beispiel der verbaute Puls-Oximeter. Dieser Sensor könnte theoretisch neben dem Puls auch den Sauerstoffgehalt des Blutes messen, was Apple allerdings offiziell nicht implementiert zu haben scheint.
Damit wäre die Apple Watch komplett auseinander genommen und iFixIt kommt zu dem Schluss, dass die erste Smartwatch von Apple sich extrem schwer reparieren lässt und das vor allem in den tieferen Ebenen. Eine Do-it-yourself-Reparatur ist damit fast ausgeschlossen.
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