Wer sich in der Apple-Welt bewegt, der wird mit Sicherheit bereits in Kontakt mit iMessage gekommen sein. Mit dieser exklusiven App hat sich Apple einen eigenen Messenger aufgebaut, der unter anderem perfekt SMS-Nachrichten in dem Messenger selbst integriert. Nun hat der Konzern aus Cupertino das Deaktivieren des Dienstes deutlich komfortabler gemacht.
Wer von iOS auf eine andere Smartphone-Plattform wechselt, der bekommt in der Regel keine Nachrichten mehr von Apples Messenger, es sei denn iMessage wird noch auf einem Mac-Rechner oder Macbook weiter genutzt. Sehr oft passiert es jedoch, dass trotz des Deaktivieren von iMessage auf einem iPhone weiterhin Nachrichten und SMS an eben diese App verschickt werden. Auf dem neuen Smartphone kommen die SMS der Freunde nicht mehr an, da diese im digitalen Nirvana verschwinden. Das führte unter anderem im Mai diesen Jahres zu einer Klage (zum Beitrag).
Das verhindert Apple mit einem neuen online-Tool, womit sich iMessage wirklich komplett deaktivieren lässt. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine einfache Website von Apple, auf welcher man seine Mobilfunknummer einträgt und Apple diese Nummer dann „de-registriert“. Dazu wird zur Sicherheit eine SMS mit einem bestimmten Code an das neue Smartphone mit der „alten“ Nummer geschickt, den man auf der Website eingeben muss. Wer die Anschaffung einer neuen Mobilfunknummer plant, sollte das natürlich noch vor dem Deaktivieren der alten Rufnummer tun.
Solange man sich nicht auf ein neues Smartphone-Betriebssystem einlässt, braucht man von dem durch Apple bereitgestellten Dienst freilich nicht in Anspruch nehmen. Immerhin ist iMessage die wohl bequemste Art mit seinen Kontakten zu kommunizieren, da man sich keine Gedanken machen muss, ob die Nachricht nun als iMessage-Nachricht verschickt wird oder als klassische SMS. Der Inhalt sollte in jedem Fall ankommen. Wer eine SMS-Flat hat muss sich erst recht keinen Kopf machen wegen der Kosten.
iMessage selbst ist unter iOS und Mac OS X kostenfrei und steht nur für diese beiden Betriebssysteme zur Verfügung. Weitere Plattformen will Apple nicht unterstützen.
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