Kategorien: Android

Inoffizielle Intel-Map: Google verärgert Ingress-Spieler

Das von Niantic Labs, einem Tochter-Unternehmen von Google, entwickelte Augmented-Reality-Spiel Ingress erfreut sich einer sehr hohen Beliebtheit, von dem wir an dieser Stelle bereits einmal berichteten. Allerdings scheint sich Google nach dem Aufschrei mit dem Google Reader nun erneut seine Nutzer verärgern zu wollen. 

Ingress für sich genommen ist ein Phänomen sondergleichen, bei dem der Spieler virtuelle Türme und Generatoren in der realen Welt für seine „Seite“ erobern muss. Die Begeisterung für das Spiel ist dermaßen groß, dass mit der sogenannten Intel-Map eine bei der Spielerschaft sehr beliebte Modifikation existiert. Diese hat allerdings auch ihre Gründe, da die betreffende originale Map etliche Fehler vorzuweisen hat. Neben Darstellungsproblemen, insbesondere auf mobilen Geräten, leidet vor allem die Anzeige von Informationen unter mangelndem Informationsgehalt. Ein paar Gründe für den Entwickler Stefan Breunig, mit der Ingress Intel Total Conversion (IITC) dem Abhilfe zu verschaffen.

Nur findet das Google scheinbar selbst nicht so toll, denn der Internetkonzern mit Sitz in Mountain View will die modifizierte Map am liebsten offline sehen. Eine entsprechende Aufforderung hat der Konzern letzten Samstag an Breunig geschickt, nachdem dieser bei Google nachfragte, ob seine Modifikation in Form eines Scriptes „okay“ sei. Allerdings Wasser man bei Google nicht sehr begeistert darüber, weswegen entsprechende Aufforderung verschickt wurde. Noch können die Scripte für Firefox und Chrome (mit Greasemonkey-Erweiterung) als auch die APK für Android weiter genutzt werden. Spätestens wenn Niantic Labs eine Änderung am der Intel-Map vornimmt, ist für die Modifikation endgültig Ende im Gelände.

In seiner Antwortmail verwies Google auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Ingress, wo Modifikationen des Originalspiels nicht erlaubt sind. Breunig kam der Forderung Googles übrigens sofort nach und veröffentlichte das Antwortschreiben Googles auf seiner GitHub-Seite, woraufhin die Kritik der Ingress-Spieler einsetzte. Ist auch nicht allzu verwunderlich, immerhin hatte Breunig neben den Geschwindigkeitsoptimierungen nach einige zusätzliche Dinge eingebaut. Neben dem automatisierten Logging und der Trennung von Chat- Nachrichten, besticht der IITC-Mod durch eine bessere Übersicht, Filterung der Portale nach deren Level sowie einer Positionsanzeige für die Resonatoren.

[Quelle: IITC | via Heise Online]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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