Die Vorstellung des neuen Nexus 7 Tablets liegt jetzt bereits gute 2 Wochen zurück und langsam macht sich das Tablet aus der Hand von ASUS auf den Weg, zu den ersten Käufern ausgeliefert zu werden. Mit der verbauten Technik und dem Preis kann Google einmal mehr auf ganzer Linie überzeugen, denn so viel Tablet für sein Geld wird kaum woanders bekommen. Der Erfolg hat aber auch seine Schattenseiten.
Keine Frage: Ein 7″ FullHD IPS Display, ein gebremster Snapdragon 600, 2 GB RAM und Android 4.3 Jelly Bean für gerade mal 229 US Dollar Einstiegspreis suchen vergeblich würdige Konkurrenz. Mit dem neuen Nexus 7 hat sich der taiwanische Hersteller ASUS einmal mehr im Dienste von Google übertroffen, wonach sich nicht gerade wenige die Finger lecken werden. Allerdings macht ASUS beim neuen Nexus 7 einiges anders als noch beim ersten, was am auffälligsten auf der Rückseite sich offenbart. Denn war auf der Rückseite des ersten Nexus 7 noch gut sichtbar das ASUS-Logo zu sehen, ist es beim neuen Nexus 7 dem Nexus-Logo gewichen.
Einen nun recht entspannten Rückblick auf die Entwicklung des neuen Nexus 7 konnte Jonney Shih im Rahmen eines Interviews mit der PCWorld führen und im Vorfeld des Interviews ist die Aussage von Shih gefallen, dass man fast an dem neuen ASUS Nexus 7 zerbrochen wäre. Allerdings nur emotional und nicht finanziell, wie Shih direkt vor dem Interview verdeutlichte. Kein Wunder, wenn man laut Shih einen noch knapperen Zeitplan hatte als beim ersten Nexus 7, wodurch sogar einer der Projekt-Mitarbeiter seine eigene Hochzeit verschieben musste.
Dennoch hat Jonney Shih die Zusammenarbeit mit Google als sehr eng und freundschaftlich bezeichnet, um das neue Nexus 7 einmal mehr zu einem Erfolg führen zu können. Da ist es fast schon ein wenig beleidigend, dass ASUS während der Präsentation des Nexus 7 im Prinzip nur einmal direkt genannt wurde, als Sundar Pichai dem ASUS-CEO für die tolle Zusammenarbeit beim ersten Nexus 7 dankte.
Immerhin haben beide Unternehmen gemeinsam die technischen Eckdaten des neuen Tablets ausgehandelt und nicht wie von manchen vermutet wurde, dass Google die Eckdaten vorgegeben hat und ASUS zusehen musste, wie man das technisch umsetzt. Auf die Frage nach dem MeMO Pad HD7 erwiderte Shih, dass man bei diesem Tablet deutlich mehr Abstriche gemacht, was in einer anderen Zielgruppe sich wieder spiegelt. Insofern sieht ASUS-CEO Jonney Shih das MeMO Pad HD 7 nicht als Konkurrenz für das neue Nexus 7.
Das gesamte Interview zum Nexus 7, dem MeMO Pad HD7 und Windows 8 gibt es hier.
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