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Larry Ellison: Google-CEO Larry Page ist böse

Ende des letzten Jahres sorgte der Datenbank-Spezialist Oracle unter der Leitung von Larry Ellison für gehöriges Aufsehen, als man Google vorwarf, für Android etliche geschützte Teile des Java-Quellcodes ohne entsprechender Lizenzierung zu verwenden. Der Prozess ging für Oracle ganz gewaltig in die Hose und Larry Ellison hat sich bis heute davon nicht erholen können. Und hegt ganz besonderen Groll gegen Larry Page.

Der Prozess zwischen Google und Oracle war von Larry Ellison ursprünglich zu Gunsten seines Unternehmens geplant, da man die Verletzung der Programmiersprache Java bei Android vermutete. Zur Erinnerung: Oracle hatte Sun Microsystems im Jahre 2010 für 7,4 Milliarden US Dollar übernommen und damit auch die Rechte an der Programmiersprache Java. Eben diese bzw. die APIs von Java sind Grundlage der Klage gegen Google gewesen, die Oracle mit Pauken und Trompeten verloren hatte. Nicht ganz unbeteiligt daran war ein Richter, der vor seiner juristischen Laufbahn selbst Programmierer gewesen war und daher sehr viel von der Materie verstand.

 

Nur Larry, nicht Google

Jedenfalls hat Larry Ellison nach wie vor diese eindeutige Niederlage nicht überwinden können. Er bezeichnete jüngst in einem Interview mit Charlie Rose von CBS seinen Gegenspieler Larry Page als absolut böse. Allerdings hält er nur Larry Page für böse und stellt ihn als komplettes Gegenteil zum Google-Slogan „Don’t be evil“ dar, den Google-Konzern als solchen sowie die anderen Mitstreiter von Larry Page dagegen nicht. Seiner Meinung nach führe einzig und alleine Larry Page den Internet-Konzern, mit welchem Oracle in bisher keinem Geschäftsfeld in Konkurrenz getreten ist.

Aber nicht nur Kritik an Larry Page hatte Larry Ellison in besagtem CBS-Interview geübt, selbst Apple-CEO Tim Cook hat sein Fett abbekommen, wenn man so will. Ellison selbst galt als einer der wenigen engen Freunde des 2011 verstorben Steve Jobs und er sieht die Zukunft von Apple ernsthaft in Gefahr. Der Grund ist recht simpel: Dem Konzern aus Cupertino fehlt ein kreativer Kopf und Visionär wie es Steve Jobs zu seinen Lebzeiten war. Laut Ellison ist die Zukunft von Apple ohne Steve Jobs nur zu bekannt: Nach seinem Weggang von Apple im Jahre 1987 ging der Konzern den Bach runter und erst mit der Rückkehr von Steve Jobs wurde Apple wieder zu einer festen Größe, welche noch heute in gewisser Weise maßgebend für die Branche ist.

[Quellen: CBS this Morning | via 9to5Google & The Verge]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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