China ist zwar nicht das flächenmäßig größte Land aber in wirtschaftlicher und bevölkerungsreicher Hinsicht ist das Reich der Mitte definitiv ganz weit vorn. Davon können selbst chinesische Hersteller der Mobilfunkbranche wie ZTE oder Huawei profitieren. Weitaus profitabler scheint es allerdings für den IT-Konzern Lenovo zu laufen, denn die Chinesen haben das geschafft, was Dell und HP bisher nicht erreicht haben.
Denn Lenovo hat erstmals in seiner Firmengeschichte bzw. seit ihrem Eintritt in das Mobilfunkgeschäft mehr Smartphones und Tablets verkaufen können als klassische Computer, wie der Konzern mitgeteilt hat. Damit haben die Chinesen das geschafft, woran die US-amerikanischen Konkurrenten Dell und HP gescheitert sind: Der erfolgreiche Markteintritt ins Mobilfunkgeschäft. Das eigentlich wirklich Erstaunliche an der ganzen Sache ist jedoch, dass Lenovo trotz des Wandels hin zum Mobilfunkgeschäft weiterhin die meisten Computer ausgeliefert hat und das weltweit. Das Wachstum verdankt Lenovo vor allem dem starken Geschäft im Heimatmarkt China, wo der Konzern satte 42% Marktanteil für sich verbuchen kann.
Das Wachstum der Mobilfunksparte selbst beziffert Lenovo mit einem durchschnittlichen 41% Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, auf Smartphones alleine bezogen sogar riesige 132%. Ein Ende des Wachstums ist jedenfalls nicht wirklich in Sicht, denn Lenovo will noch dieses Jahr in den US-amerikanischen Mobilfunkmarkt einsteigen und für Europa plant Lenovo ebenfalls den Einstieg. Mit Modellen wie dem K900 haben die Chinesen jedenfalls definitiv Potential, wie das Feedback während der Consumer Electronics Show Anfang des Jahres zeigte.
Abgesehen davon wird dem chinesischen Konzern noch immer nachgesagt, dass man den angeschlagenen Konkurrenten Blackberry aufkaufen könnte, zumindest sucht Blackberry nach strategischen Partnern für das eigene Fortbestehen. Lenovo selbst hat mehrfach derartige Gerüchte zurückgewiesen. Abgesehen davon könnte Lenovo die Mobilfunk-Sparte von NEC übernehmen und somit in Japan einen Fuß in die Tür setzen. Derzeit hat der Konzern laut CEO Yang Yuanqing jedoch keine derartigen Ambitionen. Zumindest gibt es derzeit nichts konkretes, was in die langfristige startegische Planung der Konzernleitung passen würde, so Yang.
Das Wachstum in allen Ehren aber würdet ihr überhaupt Lenovo-Smartphones in Deutschland bzw. Europa sehen wollen?
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