Dieses Jahr hatte LG mit dem Optimus G Pro erstmals einen echten Konkurrenten zu Samsungs Galaxy Note Familie ins Rennen schicken können und wird demnächst vom G Pro Lite in seinem Vorhaben unterstützt werden. Denn das G Pro Lite ist das, was der Name vorgibt zu sein: Eine günstigere Alternative in Sachen Preis und Leistung mit einigen Kompromissen.
Nach wie vor gilt das aktuelle Modell des Galaxy Note als die Messlatte für Hochpreis-Phablets schlechthin, dennoch kommt die Konkurrenz wie Sony mit dem Xperia Z Ultra oder LG mit dem Optimus G Pro langsam näher, selbst HTC wird kommende Woche mit dem One Max versuchen ein Stückchen vom Phablet-Kuchen abzubekommen. Aber wenn man schon nicht im Hochpreisigen Sektor allzu sehr gegen die Übermacht Samsungs ankommt, dann könnte es was in den niedrigeren Preisregionen etwas werden. Genau für diesen Markt hat LG nun das G Pro Lite offiziell per Pressemitteilung vorgestellt. Und der Name Lite stimmt zumindest bei der verbauten Technik schon mal.
Und genau hier kommen bereits die ersten Kompromisse ans Tageslicht, die LG in Kauf nehmen musste, um gerüchtelte 300 Euro beim Gerätepreis erreichen zu können, nimmt man mal das DualSIM-Modell für den russischen Markt zu Grunde. Denn der MediaTek-Dualcore ist nun alles andere als ein guter SoC nach heutigen Maßstäben, erst Recht für ein Phablet mit 5,5″ Display. Die Auflösung ist verständlicherweise gesunken aber hier hätte LG durchaus auf die kleine HD-Auflösung anstatt der qHD-Auflösung setzen können. Beim DualSIM Modell des G Pro Lite kann mittels Tastendruck zwischen beiden SIM-Karten gewechselt werden, was ein Fehlen von Dual-Standby beim G Pro Lite Dual impliziert.
Weiterhin gibt es Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite sowie einen integrierten (kapazitiven) Stylus dazu, etwas was der große Bruder Optimus G Pro nicht vorzuweisen hat. Ob das mittlerweile „leicht veraltete“ Android 4.1.2 Jelly Bean ein Nachteil darstellt kann nicht ausgeschlossen werden, dazu müsste man das Phablet erst mal in der Hand halten. Immerhin gibt es von G2 und Co. her bekannte Software-Raffinessen wie KnockON, Pause and Resume, QSlide, QuickMemo oder der QTranslator. Einen Preis nannte LG für das Phablet bisher nicht, weswegen die 300 Euro als Richtwert herangezogen werden können und selbst dann wären die 300 Euro schon ein wenig teuer bei der Technik, oder wie seht ihr das?
Los geht der Verkauf mit einem schwarzen und weißen Modell in Kürze zunächst in Lateinamerika, gefolgt von Asien, Russland, China, Indien und dem Mittleren Osten. Für Europa hat sich LG noch nicht äußern wollen.
Samsung hat nun auf seinem Galaxy-Oktober-Event in Südkorea und den USA das Galaxy XR-Headset offiziell…
Anfang der Woche hat Vivo im Heimatland das als preiswert zu bezeichnende iQOO 15 präsentiert.…
Manch einer von Euch wird vermutlich schmunzeln, wenn wir wieder einmal über das Apple iPad…
Neben dem Realme GT 8 Pro, das mit austauschbaren Kamera-Arrays in runder und eckiger Form…
Noch vor dem OnePlus 15 und OnePlus Ace 6 hat nun das Schwester-Unternehmen heute das…
Bislang war der Exynos-Prozessor von Samsung eher ein Chip, welchen die werte Kundschaft gemieden hat.…
Diese Seite verwendet cookies.