Ende des letzten Jahres kamen mit dem Oppo Find 5, HTC J Butterfly und dem Sharp Aquos SH930W die ersten Smartphones in den Handel, die mit der damals riesigen nativen FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel erstaunen konnten. Mittlerweile hat sich FullHD in der Oberklasse zum Standard entwickelt und die ersten Hersteller von Displays greifen nach den nächsten Grenzen, allen voran LG.
Es gibt so einige Display-Hersteller in der Branche und mancher Smartphone-Hersteller kann sogar auf Konzern-eigene Displays zurückgreifen, darunter Samsung und der Landeseigene Konkurrent LG. Aktuell macht allerdings LG von sich Reden, denn die Südkoreaner haben nun ein 5,5″ großes Display vorgestellt, welches mit einer extremen hohen Auflösung punkten will. Denn über kurz oder lang ist FullHD nichts mehr besonderes in der Smartphone-Oberklasse und es muss etwas Neues her, was als Verkaufsargument herhalten kann: QuadHD.
Bei dem vorgestellten Prototyp eines QuadHD-Displays mit Advanced High Performance IPS Technologie, kurz AH-IPS, hat LG auf einer diagonale von 5,5″ satte 2.560 x 1.440 Pixel untergebracht. Vom Prinzip her könnte man sich das fast so vorstellen, dass das 10,1″ große Display des Nexus 10 auf etwa die Hälfte der Größe geschrumpft wurde, ohne etwas an der Auflösung zu ändern. In Pixeldichte ausgedrückt sind das extrem hohe 538 PPI laut LG und damit einzelne Pixel nur noch mit der Lupe zu unterscheiden. Abgesehen davon behauptet LG noch, mit dem vorgestellten Display außerdem das dünnste Display mit 1,21 mm und das engste Display mit einem Displayrahmen von 1,2 mm zu haben. Fast schon nebenbei erwähnt wird die maximale Helligkeit von 430 Nits.
Allerdings sind nackte Zahlen allein kaum etwas Wert, außer um der Konkurrenz zu zeigen was man technologisch so alles drauf hat. Der Nutzer selbst muss auch einen Mehrwert gegenüber anderen Displays erkennen können und das hat LG mit dem Display ebenfalls erreicht. Denn Farben werden wieder etwas natürlicher wiedergeben im Vergleich zu anderen Displays, der Kontrast wurde weiter erhöht und Farben sollen allgemein lebendiger rüber kommen. Der Rest wie echte BluRay-Qualität von Filmen auf einem Smartphone oder die volle Desktop-Erfahrung in nativer Auflösung ohne Bildverzerrung und mit scharfem Text sind da fast schon Nebensache.
Bleibt nur die Frage nach dem Stromverbrauch, der stärkeren Auslastung mobiler Prozessoren und überhaupt: Brauchen wir solche Displays, wo mancher selbst bei FullHD bereits Probleme hat, einzelne Pixel erkennen zu können? Was sagt ihr denn zu solchen Entwicklungen?
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