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MacBook: Verkaufstart und die ersten Tests

Seit heute kann man im Online-Shop und in den Apple Stores die neue Apple Watch vorbestellen. Aber auch das neue MacBook ist ab heute zu haben und im Gegensatz zur Smartwatch nicht nur als Vorbestellung, sondern direkt zum mitnehmen. Zumindest wenn es im lokalen Apple Store noch vorrätig ist.

Denn ungeachtet der Entscheidung, nur noch einen einzelnen Anschluss in Form von USB Typ-C zu bieten, wurde das neue Notebook von Apple (zum Beitrag) recht gut angenommen. Allerdings scheint sich schon jetzt eine kleine Knappheit für das MacBook mit dem 12 Zoll großen Retina-Display abzuzeichnen: Im Online-Shop von Apple wird eine Versandzeit von drei bis vier Monaten angegeben. Wie es in den Apple Stores mit der Verfügbarkeit aussieht ist nicht bekannt.

Preise und erste Tests zum MacBook

Los geht es mit dem Einstiegsmodell für 1.449 Euro, welches einen 1,1 GHz schnellen Intel Core M Dual-Core Prozessor besitzt, der im Turboboost-Modus auf bis zu 2,4 GHz hochtaktet. An Speicher sind 8 GB RAM und eine SSD mit 256 GB Kapazität verbaut. Das besser ausgestattete MacBook mit einem 1,2 GHz kräftigen Intel Core M Dual-Core Prozessor und einer 512 GB fassenden SSD ist ab 1.799 Euro zu haben. Ob es noch weitere Upgrade-Möglichkeiten wie einen in den USA verfügbaren Intel Core M mit 1,3 GHz gibt, ist bisher nicht bekannt.

Ob man sich allerdings das neue MacBook zulegen sollte, ist laut den ersten verfügbaren Tests eine schwierige Frage. Zwar wird das neue Retina-Display durchweg gelobt wie vom Wall Street Journal für seine scharfe Auflösung, die tollen Farben und die hohe Helligkeit, aber die Leistung des verbauten Intel Core M lässt hingegen ein wenig zu wünschen übrig, wie unter anderem Engadget anmerkt. Das unterstreicht ein zuletzt aufgetauchter Benchmark, welcher auf dem Niveau eines MacBook Air von 2011 liegt (zum Beitrag).

Zu den größten Kritikpunkten gehört jedoch der einzelne USB Typ-C Anschluss. Prinzipiell ist die Entscheidung für diesen Standard zu begrüßen, aber die Tester bemängeln, dass es nur einen einzigen Anschluss gibt, über welchen man Zubehör anschließt und den Akku aufladen muss. Es gibt nur die Entscheidung „entweder oder“, wenn man nicht einen teuren Zusatz-Adapter von Apple kaufen will.

Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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