Heute gegen 11 Uhr deutscher Zeit hat Motorola zusammen mit Intel die Katze aus dem Sack gelassen. Neues Modell für Europa, angetrieben von Intels aktueller Medfield-Plattform für Smartphones mit einer Medfield-CPU von Intel als Herzstück. Ladies and Gentlemen: Wir präsentieren ihnen das Motorola Razr i.
Dabei ist das Razr i kein Unbekannter, ist es doch lediglich ein Droid Razr M mit etwas anderem Innenleben. Das Gehäuse aus Kevlar kommt mit einer wasserabweisenden Beschichtung daher, selbst die Platinen im Inneren sollen damit geschützt sein. Zudem soll der 2.000 mAh starke Akku Laufzeiten von bis zu 20 Stunden ermöglichen. Außerdem wird das Razr i das erste Smartphone mit einem 2 GHz Prozessor sein, der aus Intels Medfield-Plattform stammt. Der x86 basierende Prozessor mit Hyperthreading spielt seine Stärken vor allem bei JavaScript und anderen Internet-bezogenen Aufgaben aus, was ein erster Benchmark des Atom Z2460 der Kollegen von AnandTech bereits bewiesen hatte.
Im Unterschied zu vielen anderen Smartphones kommt das Razr i mit einer extra Hardware-Taste für die Kamera auf den Markt. Die Kamera selbst soll übrigens auch extrem schnell auslösen, von Startzeiten unter einer Sekunde ist da die Rede und bis zu 10 Fotos pro Sekunde. Motorola und Intel reden sogar davon, dass die Kamera des Razr i schneller als handelsübliche Digitale Spiegelreflex-Kameras ist. Na wenn das mal keine Kampfansage an die Konkurrenz ist. Und noch ein weiteres Detail offenbarte man auf der Pressekonferenz: Der Bootloader des Smartphones wird nach Möglichkeit nicht gesperrt sein. Heißt konkret, wenn der jeweilige Mobilfunkprovider den Bootloader nicht sperren will, dann ist der Bootloader frei zugänglich für Modifikationen aller Art.
Schon im Oktober werden wir hierzulande das leckere Stück Hardware kaufen können, für gerüchteweise 399 Euro ohne Vertrag. Neben den üblichen Händlern wie Amazon, Media Markt oder Saturn wird es das Smartphone auch bei o2, e plus, Sparhandy und The Phonehouse in Deutschland geben. Am Update auf Android 4.1 wird übrigens auch schon gearbeitet, da Intel die Portierung auf die x86 Plattform erst kürzlich abgeschlossen hat.
Mittlerweile gibt es die ersten veröffentlichten Benchmarks vom Razr i durch die Kollegen von Engadget, dem neuen Mittelklasse-Smartphone aus dem Hause Motorola. Diese attestieren dem Smartphone mit dem herzen Intels eine durchaus gute Leistungsfähigkeit, dennoch will Motorola mit dem Razr i nicht uns Geeks ansprechen, dass dürfte langsam den meisten klar sein. Vielmehr ist der Otto-normal-Verbraucher die angepeilte Zielgruppe, die sich nur alle paar Jahre mal ein neues Smartphone gönnt und ansonsten auf ein wertiges Äußeres achtet. Für die ist das Razr i mit seiner Kevlar- und Aluminium-Hülle tatsächlich ein sehr interessantes Gerät.
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Ich würde es iRazr nennen ;-)
Und bevor das erste Bild gedruckt ist klopfen schon die Anwälte von Apple an deine Tür ;)