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Musste Andy Rubin seinen Posten „auf Anraten“ aufgeben?

Andy Rubin ist in der Mobilfunkbranche schon längst kein Unbekannter mehr. Der Google-Mitarbeiter gilt als der geistige Vater von Android, welches er 2003 im gleichnamigen Unternehmen mit einigen Mitarbeitern zum Leben erweckte. Als dann der Wechsel von Rubin zu den Google X Labs bekannt wurde, war die Fachwelt und auch wir doch etwas erstaunt: Der Vater von Android verlässt sein eigenes Baby?

Schon damals machten Gerüchte die Runde, dass Andy Rubin nicht ganz freiwillig das Feld zugunsten von Sundar Pichai geräumt hat, den bisherigen Leiter der „Chrome und Apps“ Sparte des Google-Konzerns. Auch heute noch beschleicht manche dieses Gefühl, welches durch die Kollegen beim Business Insider neue Nahrung bekommt. Denn wie es scheint hat Google-CEO Larry Page den zugekauften Mitarbeiter (Übernahme von Rubins Unternehmen namens „Android“ 2005) dazu gedrängt, seinen Posten „freiwillig“ zu räumen.

 

Verdächtige Aktivitäten?

Interessanterweise soll die Aktivität von Andy Rubin in einem bestimmten sozialen Netzwerk ungewöhnlich hoch gewesen sein, gut eine Woche bevor Larry Page den Wechsel öffentlich bekannt gegeben hatte. Dabei handelte es sich allerdings um Facebook und nicht um Twitter oder gar Google+, wo Rubin sonst in der Regel häufiger aktiv war. Hauptsächlich Bilder hatte Rubin gepostet sowie öfters mal seine Profilinformationen sowie sein Banner geändert haben. Für sich betrachtet hat das zwar keinerlei Bedeutungen oder ähnliches aber im Zusammenhang mit dem Wechsel gut eine Woche danach erstrahlt die Sache wieder in einem etwas anderen Licht, oder?

Aber es gibt noch mehr, was die Gerüchteküche anheizen könnte. Denn Larry Page und Andy Rubin sollen alles andere als einig gewesen sein über die Wichtigkeit von Android innerhalb des Google-Kosmos. Zwar ist Android für den Konzern Google an sich ein überaus wichtiges Standbein geworden, Page hingegen hat Android eher als ein probates Mittel zum ausliefern von Werbung betrachtet. Insofern machte sich Page weniger Gedanken über die weiter wachsende Macht von Samsung im Bereich Android. Ganz anders Andy Rubin, welcher die Akquisition von Motorola als eine Möglichkeit betrachtete, nicht zu abhängig von einem einzigen Hardware-Hersteller zu werden.

 

Wenn zwei sich streiten

Kurz gesagt, Rubin äußerte Kritik am Google-CEO und Larry Page gilt als ein Mann, der sowas nicht unbedingt toleriert. Aber Andy Rubin selbst soll nicht gerade einfach sein, manche vergleichen ihn in seiner Arbeitsweise sogar mit Steve Jobs, den 2011 verstorbenen Mitgründer von Apple. Was das mit Larry Page zu hat? Nun, Page toleriert solche Mitarbeiter wie Andy Rubin, solange sie ihren Zweck zugunsten von Page erfüllen können. Anscheinend war das bei Rubin nicht mehr der Fall, von daher musste Rubin irgendwie abgeschoben werden. Stoff, der locker für einen spannenden Thriller reichen könnte, oder?

Andererseits können besagte Facebook-Aktivitäten und die verschiedenen Ansichten beider Männer nicht zwangsläufig als Grund für den Chefposten-Wechsel herhalten, so abwegig sind sie aber auch wieder nicht. Oder was meint ihr: Könnte die Meinungsverschiedenheit zwischen Larry Page und Andy Rubin tatsächlich zu dessen Versetzung beigetragen haben oder liegen die Gründe ganz woanders?

[Quellen: Business Insider & MarketingLand | via PhoneArena]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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