Der Mobile World Congress in Barcelona ist der Treffpunkt der gesamten Mobilfunkbranche, wo sich Hardware-Hersteller, Software-Anbieter und vor allem auch die Netzbetreiber zum Stelldichein zusammenfinden. Aber neben dir uns interessanten Neuheiten bei Smartphones und Tablets, machten heute die von sich reden.
Denn wenn es nach Vodafone, Telefonica o2 und Telecom Italia gehen würde, müssten die neutraler weniger Steuern zahlen, wurden die zuständigen europäischen Behörden die Bildung von Zusammenschlüssen großer Netzanbieter zulassen und vor allem für die Anbieter feste Funkfrequenzen nach US-amerikanischem Vorbild zulassen. Kurz gesagt: Den Netzanbietern deutlich mehr Macht über die Netze zugestehen.
Was die drei großen Netzanbieter im Sinn haben, die den meisten von euch sicher schon klar sein. Die Chefetage fürchtet ganz einfach um ihren Einfluss und ihre Gewinne, welche durch immer mehr Wettbewerb ganz allmählich zu schreiben beginnen. Besonders die Sache mit den Frequenzen stört die Netzbetreiber, denn man würde ja Milliarden an Euro investieren in den Ausbau der Netze aber rechnen würde sich das für die Anbieter dennoch kaum. Spätestens wenn die nächsten Frequenzen versteigert werden würden, müssten die Anbieter wieder enorm viel investieren.
Cesar Alierta, Vorsitzender von Telefonica sagte beispielsweise, dass allein 225 Milliarden Euro in den Neuausbau investiert wurden, der Einkauf von Hardware aber deutlich teurer sei. Eine Chancengleichheit wurde es damit de facto nicht geben, so Alierta. Aus diesem Grund arbeite Telefonica mit Herstellern von alternativen Betriebssystemen zusammen, um wenigstens da ein wenig einsparen zu können.
Vittorio Colao, Chef von Vodafone forderte gar die Schaffung einer Gesamteuropäischen Behörde, welche für gleiche Regeln und Bedingungen in ganz Europa sorgen solle. Außerdem sollten die Wettbewerbsbehörden den Markt konsolidieren lassen und erst eingreifen, sollte der Versuch scheitern. Das würde zwar bisweilen die Aufgabe von lokaler Autonomie nach sich ziehen aber für den Markt wäre das Beste.
Kurz um, die großen Netzanbieter in Europa wollen lieber das wir von Ihnen statt von Google, Apple oder am auch sonst die Dienste in Anspruch nehmen sollen. Also mehr Wettbewerb mit weniger Wettbewerb. Paradox aber so würde wohl jeder handeln, wenn der Wegfall von Einnahmen in Millionenhöhe drohen.
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