Wenn man über Root-Zugriff verfügt, kann man viele tolle Dinge mit seinem Android Smartphone anstellen und BitSyko Layers zeigt, dass es sich dabei nicht immer um Modifikationen für bestimmt Funktionen handeln muss. Wer die CyanogenMod Theme Engine bereits kennt kann sich in etwa vorstellen was einen erwartet. Nur wesentlich umfangreicher und vielfältiger.
Wie eingangs erwähnt braucht es für das Tool zwingend Root-Zugriff, damit das nötige RRO-Framework (Runtime Ressource Overlay) installiert werden kann, welches überhaupt erst die Grundlage für BitSyko Layers darstellt. Nebenbei erwähnt stammt dieses Framework zur Manipulation der Optik von Sony, welches unter anderem die Basis für die Xperia Themes bildet. Das Schöne dabei ist: RRO ist theoretisch nahezu unabhängig von OEM-Oberflächen wie Sense oder TouchWiz.
Das Projekt wird demnächst besonders in einem Aspekt enorme Aufmerksamkeit bekommen und das ist der Verzicht Googles auf das dunkle Theme in der finalen Fassung von Android 6.0 Marshmallow (wir berichteten). Jedoch hat Google bereits die Weichen innerhalb des Quzellcodes gestellt, damit BitSyko Layers seine Vielschichtigkeit unter der neuen Android-Version entfalten kann. Für Android 5.1 Lollipop bedarf es noch einiger Veränderungen am AOSP-Quellcode, damit die Modifikation auch wirklich funktioniert.
Wer sich mit der genauen technischen Realisierung von RRO beschäftigen will, findet in einem Artikel des Sony Developer Blog alle nötigen Erklärungen.
Um die Layer für die Oberfläche sowie einzelne Apps nutzen zu können, muss die Firmware des eigenen Android Smartphones oder Android Tablets zunächst BitSyko Layers überhaupt unterstützen. Die Liste der offiziell unterstützten Custom ROMs sieht mit Stand 11.09.2015 wie folgt aus:
Leider gibt es derzeit anscheinend noch keine Möglichkeit, eine Stock Firmware von HTC, Samsung, LG und Co. mit dem RRO-Framework nachzurüsten. Nutzt man hingegen eine der genannten ROMs, muss man für neue Layer – es wird bewusst auf den Begriff Theme verzichtet – der Community bei Google+ beitreten und den Layers Manager schließlich aus dem Google Play Store installieren.
Nach dessen Installation muss dieser gestartet werden, damit alle nötigen Ordner und Dateien für BitSyko Layers angelegt werden. Erst danach stehen die einzelnen Layer nach deren Installation im Layers Manager zur Auswahl bereit. Alternativ kann man auch im Showcase-Menü nach neuen Layern Ausschau halten und diese herunterladen. Alternativ gibt es auch bei den XDA Developers eine sehr umfangreiche Sammlung an den verschiedensten Layern. So sieht das Ganze in Aktion aus:
Übrigens: Die Integration von BitSyko Layers für eine Custom ROM ist relativ einfach. Man muss lediglich dem Entwickler mitteilen, dass er die entsprechenden Commits des Projektes mit integrieren muss, die sich an dieser Stelle befinden.
Sollte ein Layer mal Ärger machen und das Gerät instabil werden oder in einem Bootloop festhängen, kann man dieses Problem sehr einfach lösen. Man muss lediglich in das Custom Recoverys TWRP booten, den Button Advanced drücken, den File Manager öffnen und die APK des zuletzt aktivierten Layers in /system/vendors/overlay wieder löschen. Einmal das Gerät neu starten und schon ist das Problem behoben.
Samsung hat nun auf seinem Galaxy-Oktober-Event in Südkorea und den USA das Galaxy XR-Headset offiziell…
Anfang der Woche hat Vivo im Heimatland das als preiswert zu bezeichnende iQOO 15 präsentiert.…
Manch einer von Euch wird vermutlich schmunzeln, wenn wir wieder einmal über das Apple iPad…
Neben dem Realme GT 8 Pro, das mit austauschbaren Kamera-Arrays in runder und eckiger Form…
Noch vor dem OnePlus 15 und OnePlus Ace 6 hat nun das Schwester-Unternehmen heute das…
Bislang war der Exynos-Prozessor von Samsung eher ein Chip, welchen die werte Kundschaft gemieden hat.…
Diese Seite verwendet cookies.