Als Apple im Jahre 2007 das erste iPhone vorstellte, revolutionierte der Konzern aus Cupertino die Branche auf eine Art und Weise, wie sie bisher nicht erneut in ähnlichem Umfang stattgefunden hatte. Die Steuerung per Spracheingabe beispielsweise ist noch nicht wirklich brauchbar, wie Siri, Google Now oder S Voice zeigen. Die nächste Evolutionsstufe könnte daher ein taktiles Feedback des Displays werden.
Auf der Consumer Electronics Show 2012 zeigte der südkoreanische Smartphone-Hersteller Pantech mit Immersion HD bereits, wie man sich ein taktiles bzw. haptisches Feedback des Displays vorstellen könnte. Dabei reagiert das Gerät mit Vibration auf bestimmte Aktionen und macht uns die ausgeführten Aktionen „erfühlbar“. Bisher ist davon allerdings nichts in Endkunden-Geräte eingeflossen, was entweder an der mangelnden Finalisierung der Technologie liegt oder an anderen Dingen. Nun will der Android-Hautpentwickler Google einen erneuten Vorstoß in dieser Richtung wagen aber auf eine andere Art und Weise, wie ein Patentantrag enthüllt.
Denn anstatt das gesamte Gerät vibrieren zu lassen, sieht Google lediglich einige Stellen des Displays/Touchscreens vor, welche uns das entsprechende „erfühlbare“ Feedback geben sollen. Also das, was wir als Rumble Shock oder Force Feedback und ähnlichem von Gamepads für diverse Konsolen her kennen, nur auf kleine Bereiche des Displays beschränkt. Im Patentantrag beschreibt Google recht ausführlich, wie der Konzern das Konzept umsetzen lassen will, geht jedoch nicht näher auf die eventuell notwendige Technologie dafür ein. Der Konzern beschränkt sich überwiegend auf die möglichen Anwendungsszenarien. Die technische Realisierung wird Google vermutlich den Partnern überlassen, welche eine Lizenz für das Patent erworben haben.
Dazu werden auf den Displays einzelne Layer unterschiedlicher Größe anscheinend übereinander gelegt und je nach Werbe-Anzeige interagieren diese vibrationsfähigen Layer mit unseren Berührungen. Überhaupt ist Werbung wohl das Hauptanwendungsgebiet, auf das Google abzieht. So könnten bestimmte Produkte in mobiler Werbung tatsächlich erfühlbar werden, wobei wir uns das noch nicht wirklich vorstellen können. Gut möglich das je nach Intensität der Vibration ein Unterschied zwischen weichen und harten Stoffen „erfühlbar“ sein wird.
Abgesehen vom Einsatz für Werbung würde sich auch der Einsatz der Technologie in Spielen anbieten. Man könnte bei einem Puzzle-Spiel beispielsweise regelrecht die Spielsteine fühlen können, wie man sie physikalisch verschiebt und dergleichen. Noch ist allerdings offen, ob das United States Patent and Trademark Office (USPTO) dem Patentantrag statt gibt und ab wann man mit ersten Geräten rechnen kann, in denen diese Technologie zum Einsatz kommen wird. Vermutlich wird das noch einige Jahre dauern aber so ist das halt meistens mit theoretischen Überlegungen zu bahnbrechenden Neuerungen.
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