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NIO Firefly: EU-Launch des preiswerten E-Kleinwagen verschoben!

Der NIO-Konzern erweitert sein Portfolio und präsentiert mit Firefly bereits die dritte Elektroauto-Marke neben NIO und der kürzlich eingeführten Onvo. Firefly wird voraussichtlich als Einstiegsmarke unter den beiden anderen positioniert. Das erste Modell trägt denselben Namen wie die Marke – eine clevere Entscheidung, da so nur ein Begriff im Gedächtnis bleiben muss. Bei dem NIO Firefly handelt es sich um einen Klein-, beziehungsweise Kompaktwagen.

NIO Firefly

Mit dem Firefly EV (Electric Vehicle) bringt NIO das erste Modell seiner neuen Marke Firefly auf den Markt, das sich vor allem an potentielle Kunden im Klein- und Kompaktwagen-Segment richtet. Der elektrische Kleinwagen, der – wie die Marke selbst – ebenfalls den Namen Firefly trägt, ist ab sofort in China vorbestellbar. Die Einstiegspreise beginnen bei 148.800 Yuan, was umgerechnet etwa 19.550 Euro entspricht.

Eine Besonderheit, die bereits aus anderen NIO-Modellen bekannt ist, ist die Möglichkeit des Batteriewechsels. Es bleibt jedoch unklar, ob der genannte Preis den Kauf der Batterie umfasst oder ob es sich um eine Variante mit Batteriemiete handelt. Experten vermuten, dass der Preis die Batterie beinhalten könnte, was darauf hindeutet, dass eine günstigere Variante mit Batteriemiete folgen könnte. Letztere würde den Kaufpreis senken, jedoch mit einer monatlichen Abogebühr für die Batterie einhergehen.

EU-Start für April 2025 avisiert aber verschoben

William Li, der CEO von NIO, hat angekündigt, dass die Markteinführung des Firefly EV für April 2025 geplant ist. Die Premiere des Modells wird auf der NIO-Day-Veranstaltung in Guangzhou/China stattfinden. Ursprünglich war vorgesehen, den Firefly zuerst in Europa einzuführen, doch aufgrund schwacher Verkaufszahlen der Hauptmarke NIO sowie zusätzlicher Zölle hat sich das Unternehmen entschieden, zunächst den heimischen Markt in China zu bedienen.

Das Design des Firefly EV ist durch drei markante Lichtquellen geprägt, die dem Fahrzeug ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Mit einem Wendekreis von nur 9,4 Metern ist der Firefly besonders für enge Straßen und Stadtgebiete ausgelegt – ein Vorteil, der ihn auch für den europäischen Markt interessant macht. Zusätzlich verfügt das Modell über zahlreiche Parkassistenzsysteme, die das Einparken erleichtern sollen.

Trotz seiner kompakten Größe bietet der Firefly EV erstaunlich viel Stauraum. Unter der vorderen Haube befindet sich ein „Frunk“ (Front-Trunk) mit einem Volumen von 92 Litern. Der Kofferraum im Heck kann durch das Umklappen der Rücksitze auf über 1.250 Liter erweitert werden, was ihn ideal für den Transport von Gepäck und Einkäufen macht.

Auch in puncto Sicherheit erfüllt der Firefly höchste Standards. Das Fahrzeug entspricht den C-NCAP-Standards für 2024 und hat eine Fünf-Sterne-Bewertung erzielt. Die Karosserie besteht zu 83,4 Prozent aus hochfestem Stahl, was eine Verwindungssteifigkeit von beeindruckenden 35.700 Nm/Grad ermöglicht. Darüber hinaus ist das Auto mit bis zu neun Airbags und modernen Fahrerassistenz-Systemen ausgestattet, deren Details jedoch noch nicht bekannt gegeben wurden.

Die Marke Firefly zielt auf Kunden, die kleinere, erschwingliche Elektroautos suchen. Qin Lihong, Mitbegründer von NIO, erklärte, dass Firefly eine ähnliche Rolle wie Mini bei BMW einnehmen soll. Branchenkenner erwarten für die Modelle der neuen Marke in China Preisspannen zwischen umgerechnet 12.700 und 25.400 Euro, was darauf hindeutet, dass der Einstiegspreis von 19.550 Euro noch gesenkt werden könnte.

Ein besonderes Merkmal der Firefly-Fahrzeuge ist die Kompatibilität mit speziell entwickelten Batteriewechselstationen. Diese neuen Stationen sind kompakter und effizienter gestaltet und nicht mit den bisherigen Batteriewechselstationen von NIO oder Onvo kompatibel.

Fazit des NIO Firefly

Die Einführung der Marke Firefly unterstreicht NIOs Strategie, unterschiedliche Zielgruppen mit maßgeschneiderten Produkten anzusprechen und die Hürde für den Einstieg in die Elektromobilität weiter zu senken. Durch das Modell der Batteriemiete können die Anschaffungskosten gesenkt werden, während die monatlichen Gebühren das Konzept wirtschaftlich tragfähig machen. Es dürfte also nur eine Frage von wenigen Monaten sein, bis der preiswerte Kleinwagen auch auf deutschen Straßen zu sehen ist.

[Quelle: CarNewsChina]
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MaTT

Mit dem Palm groß geworden und dem Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an dem OS Android bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (heute GO2mobile), pflasterten Meilensteine bei Areamobile (Head of Video Content) oder NextPit (Senior Editor) den Weg von Bestenlisten, News, Tests und Videos. Auch heute noch Spezialagent für alles Kreative.

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